Stand: 20.07.2007
 
   
Autorenrichtlinie  
   

In Anlehnung an die Autoren-Richtlinien der Neuauflage von MGG

 
   
 
Aufbau der Artikel:  
  • Name (abweichende Lesarten kursiv jeweils dahinter) (Nachnamen fett)
 
  • bei mehreren Vornamen, auch wenn der Rufname nicht an erster Stelle steht, alle anderen Vornamen in Klammern setzen, z. B. Gottlieb, (Maria) Anna (Josepha Franziska)
 
  • Geburtsdatum und -ort (nur wenn Geburtsort unbekannt Nationalitätsan­gabe der Musikerin), Sterbedatum und -ort, Beruf (Instrument(e) in biographischer Reihenfolge) in Stichworten. In ganzen Sätzen: Ausbildung, Konzerttätigkeit, Reisen, Repertoire, Besonderheiten, z. B. spezifische Pressekommentare.
 
  • Schriften (z. B. Lehrwerke)
 
  • Kompositionen, soweit sie sich auf das eigene Instrument beziehen
 
  • Editionen für das eigene Instrument
 
   
Formales:  
  • Bei Datumsangaben : Monate abkürzen, Jan., Feb., März, Apr., Mai, Juni, Juli, Aug., Sept., Okt., Nov., Dez.
 
  • Bei Wiedergabe wörtlicher Zitate diese in Anführungszeichen und kursiv setzen. Seitenangabe im Text bei Zitaten aus Aufsätzen, Büchern und Zeitschriften. Bei Zitaten aus Briefen Datum angeben. Fremdsprachige Zitate werden übernommen und nicht übersetzt.
 
  • Russische Namen und Ortsbezeichnungen werden nach der deutschen Transkription wiedergegeben, die man im Duden unter „Transkriptions- und Transliterationssysteme“ findet.
 
  • Werke im Text kursiv setzen
 
  • Nicht abgekürzte Zeitschriften werden im Text in Anführungszeichen gesetzt
 
  • Vornamen von KomponistInnen und SchriftstellerInnen im Text nur einfügen, wenn sie unbekannt sind oder wenn eine Verwechslung möglich ist.
 
  • Querverweise auf eine andere im Lexikon vertretene Instrumentalistin werden durch das Symbol → angegeben. Kommt ein Name in einem Zitat vor, mit [→ ].
 
  • Lebensdaten von Zeitgenossen : Bei Familienmitgliedern angeben, bei Lehrern etc. nur ausnahmsweise, z. B. wenn die Lebensdaten schwer recherchierbar sind.
 
  • Zwischenräume lassen zwischen „z. B.“ und „u. a.“ etc.
 
   
Literatur :  
  • Reihenfolge: Eigene Texte (Briefe, Tagebücher etc.), zeitgenössische Quellen (in der Reihenfolge: Zeitschriften, Lexika, Briefe o. Tagebücher von Zeitgenossen), dann weitere Literatur.
 
  • Wenn ausreichend Literatur vorhanden ist: Nur die Literatur angeben, in der die Person als Instrumentalistin eine Rolle spielt (und nicht nur als Komponistin etc.)
 
  • Seitenzahlen bei Sammelbänden nur in Bezug auf ganze Aufsätze angeben, keine einzelnen Seiten auflisten. Bei Monografien keine Seiten angeben.
 
  • Abkürzungen von Lexika und Zeitschriften siehe Abkürzungsverzeichnis.
 
  • Quellen, Lexika und Bücher jeweils chronologisch aufführen (als Hilfe dient das Verzeichnis „Lexika chronolog.“)
 
  • Zeitschriften alphabetisch aufführen
 
  • besonders umfangreiche und aussagekräftige Artikel / Rezensionen / Nekrologe in zeitgenössischen Zeitschriften werden im Literaturverzeichnis fett gedruckt (Datum, Seite / Spalte fett).
 
  • Literaturangaben (in Anlehnung an „Die Musikforschung“):
 
   
  • Gedruckte Ego-Dokumente (Briefe, Tagebücher etc.):
 

Vorname, Nachname des Autors in eckigen Klammern (nicht nötig, wenn im Titel zu Beginn genannt), Titel, hrsg. von Vorname, Nachname, Ort,( ggf. Auflage, hochgestellt), Jahr

 
Beispiel: [Marie Fillunger], Mit 1000 Küssen Deine Fillu. Briefe der Sängerin Marie Fillunger an Eugenie Schumann 1875-93, hrsg. von Eva Rieger, Köln 2002. 
 
   
  • Monografie:
 

Vorname Name, Titel (= ggf. Reihe), Ort ggf. Auflage, Jahr.

 

Beispiel: Silke Leopold, Claudio Monteverdi und seine Zeit (= Große Komponisten und ihre Zeit), Laaber ²1993.

 
   
  • Faksimile und Reprint:
 

Vorname Name, Titel, Ort Jahr, Faks.-Nachdr. oder Repr. Ort Jahr.

 
   
  • Aufsatz in Sammelband:
 

Vorname Name, „Titel“, in: Titel Sammelband, hrsg. von Vorname Name (= ggf. Reihe) Ort ggf. Auflage Jahr, Seite(n).

 

Beispiel: Carl Dahlhaus, „Eine wenig beachtete Formidee. Zur Interpretation einiger Beethoven-Sonaten“, in: Analysen. Beiträge zu einer Problemgeschichte des Komponierens. Hans Heinrich Eggebrecht zum 65. Geburtstag, hrsg. von Werner Breig u. a. (= BzAfMw 23), Stuttgart 1984, S. 250-275.

 
   
  • Sammelband:
 

Vorname Name (Hrsg.), Titel, Ort ggf. Auflage Jahr.

 
   
  • Aufsatz in Zeitschrift:
 

Vorname Name, „Titel“, in: Titel Zeitschrift Heftnr. (Jahr), Seite(n).

 
Beispiel: Bernhard Meier, „Zum Gebrauch der Modi bei Marenzio. Tradition und Neuerung“, in: AfMw 38 (1981), S. 58-70.
 
   
  • Brief-Belege:
 

Wenn es sich um bekannte kritische Ausgaben handelt oder leicht zugängliche Briefausgaben, reicht das Datum. Keine Seitenangabe.

 
   
  • Bilder:
 

wenn vorhanden, Schwarzweiß-Porträt oder andere Abbildung (Titelblatt einer Klavierschule…)

 
 
Da die öffentliche Wahrnehmung, z. B. bei unüblichen Instrumenten, Teil der Berufsbedingungen für Instrumentalistinnen war, können einschlägige Zitate eingefügt werden.
 
 
Bei offenen Fragen siehe fertige Beispielartikel!