Bause, Friederike |
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* 1766 in Leipzig, † 15. März 1785 ebd., Pianistin und Glasharmonika-Spielerin. Sie war die Tochter des Leipziger Kupferstechers Johann Friedrich Bause (1738-1814) und spielte nach Gerber „das Klavier mit vieler Fertigkeit und Ausdrucke schon in ihrem 15ten Jahre so, daß sie der große C. Ph. Em. Bach in Hamburg durch Überschickung eines neuen Klavierconzerts von seiner Arbeit, seines Beyfalls würdig hielt“. Goethe, der mit der Familie freundschaftlichen Kontakt pflegte, hob 1782 ebenfalls ihr Klavierspiel hervor: „Bey Bausen spielten die Frauens und Mädgens schön Klavier besonders eine Mad. Neumann aus Dresden und Bausens ältste Tochter die besonders schön ist“. Nach Auskunft von Carl Friedrich Cramers „Magazin der Musik“ spielte sie „die Harmonica mit großer Fertigkeit und Delicatesse“, nach Gerber „auf eine rührende und meisterhafte Art“. |
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| LITERATUR | |||
Cramer 1784, S. 496, 721 |
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Gerber 1 |
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Johann Wolfgang von Goethe, Brief an Charlotte v. Stein vom 25./ 27. 12. 1782 |
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Carl Philipp Emanuel Bach, Briefe und Dokumente. Kritische Gesamtausgabe, hrsg. von Ernst Suchalla, Bd. I, Göttingen 1994, Dok. 398 u. 404. |
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Hermann Ullrich, Die blinde Glasharmonikavirtuosin Mariane Kirchgessner und Wien. Eine Künstlerin der empfindsamen Zeit, Tutzing 1971. |
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| FH | |||
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