Europäische Instrumentalistinnen
des 18. und 19. Jahrhunderts

 

Weiser, Vajzer, Vajzerova, Ludmilla, Ljudmila, Milka (Aloysia), verh. Guleke

* 9. Aug. 1847 in Zabreb (Agram), † 25. Dez. 1933 in Jena, Violinistin. Ludmilla Weiser war das älteste Kind des Ehepaares Ivan Weiser (1809–1884) und Ana geb. Tomurad (1807–1893). Ihr Großvater war der Schreiner Anton Weiser, der Anfang des 19. Jahrhunderts aus Vlčice (Wildschütz/Tschechien) nach Zagreb gekommen war. Vater Ivan Weiser war ein Zagreber Lautenmacher, der besonders für seine Streichinstrumente und Tamburizzas bekannt war.

Ludmilla Weisers Entschluss, Violine zu spielen, wurde wahrscheinlich durch das Handwerk ihres Vaters beinflusst. Wie Ludmilla, so wurde auch ihr jüngerer Bruder Ivan Weiser jun. (1834–1882) Musiker. Antun Schwarz (1823–1891), Violinlehrer im Kroatischen Musikverein, übernahm die Ausbildung des Mädchens bereits in ihrer frühen Kindheit. Schon 1852 widmete er ihr die Fantasia pour Violon avec accompagnement de piano sur la Walser [sic] de Schubert, welche sie bereits im Aug. 1852 spielte: „Questa composition fato per la Ludmilla Weiser sonava in Concerto 1852“ (Autograph: National- und Universitätsbibliothek Zagreb). Im Jahre 1861 komponierte er eine weitere Fantasie für Ludmilla Weiser (Autograph: National- und Universitätsbibliothek Zagreb). Im Jahre 1856 wurde Ludmilla Weiser Schülerin im Kroatischen Musikverein und nahm regelmäßig an Schulaufführungen teil, wobei sie bemerkenswerten Erfolg hatte. Ludmilla Weiser debütierte (an der Seite der Sängerin Mathilde Mallinger) als Gast im Konzert der Sängerin Liduini Capelli in Zagreb 1861. Die lokale Tagespresse schreibt: „Die Leistungen der ebenfalls noch ganz jungen Violinspielerin Frl. Ludmilla Weiser waren wahrhaft überraschend, und dies umso mehr, wenn man erwägt, dass sie erst im 3. Jahre Unterricht genießt. Sie spielte die technisch äußerst schwierigen Variationen von Artot, an welche sich nur renommierte Künstler wagen, mit solcher Geläufigkeit, innigem Vortrage, Sicherheit und richtiger Bogenführung, dass der unausgesetzte rauschende Beifall, welcher der liebenswürdigen Spielerin gezollt wurde, und das wiederholte Hervorrufen derselben durch das ihr Spiel bewundernde Auditorium, vollkommen berechtigt waren. Ihre in so kurzer Zeit durchgeführte Ausbildung ist ein Beweis ihrer künstlerischen Befähigung, so wie sie ihrem Lehrer, dem Vereins Professor Herrn Schwarz zur großen Ehre gereicht. Frl. Weiser berechtigt somit zu den schönsten Hoffnungen“ (Agramer Zeitung 1862, S. 509).

Wohl aufgrund ihrer Begabung und der wirtschaftlichen Situation der Eltern genehmigte die Direktion des Kroatischen Musikvereins 1862 ein Stipendium in Höhe von 120 Forint und schickte Ludmilla Weiser zum Konservatorium der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien, wo Joseph Hellmesberger der Ältere (1828–1893) sie unterrichtete. Sie war nach derzeitigem Kenntnisstand die erste Violinstudentin am Wiener Konservatorium. Die Kaiserliche Landesregierung gewährte ihr auf Empfehlung des Kroatischen Musikvereins im Jahre 1863 finanzielle Unterstützung für die nächsten zwei Jahre. Joseph Hellmesberger war mit ihren Fortschritten zufrieden, worüber er an Ludmilla Weisers Mutter nach Zagreb schrieb: „Über Ansuchen der Frau Weiser aus Agram bestätigen wir hiemit, dass Ihre Tochter, Fraulein Ludmilla Weiser in der Violin-Ausbildungsklasse des Wiener-Conservatoriums – sich mit entprechendem Fleisse u. gutem Erfolge verwendet u. bei ihrem unzweifelhaft guten Musik-Talente und vorausichtlich fortgesetzten unermüdlichen Verwendung, die Erreichung einer höheren Kunstfertigkeit in Aussicht falls, in Folge dessen Fräul Ludmilla Weiser einer wohlwohlenden und fördernden Unterstützung vollkommen würdig, hiemit bestens anempfohlen wird…“ (Brief Joseph Hellmesberger an Ana Weiser 24. Jan. 1863, Privatbesitz Jadran Jeić).

 

Ludmilla Weiser, 1869.

 

Ludmilla Weiser trat zwischen 1862 und 1868 in mehr als 40 (in der Presse belegten) Konzerten in weiten Teilen Europas auf. Sie gab Konzerte in Zagreb (Agram), Lubljana (Laibach), Triest, Marburg, Klagenfurt, Bad Reichenhall, Bad Ischl, Salzburg, Liepāja (Libau) und Memel. Diese Konzerte fanden oft Resonanz in Zeitungen und Zeitschriften, gelegentlich auch mit einer zeittypischen Galanterie, die eine sachliche Rezeption erschwert haben dürfte. So war über Ludmilla Weisers eigenes Konzert am 17. Sept. 1865 im Pester Nationaltheater in Wien zu lesen: „Die Vorzüge des Frl. Ludmilla Weiser, eine Schülerin Hellmesberger's, welche vorgestern im Pester Nationaltheater als Violinspielerin erschien bestehen in einer hübschen Technik, die natürlich bei fortgesetzten Studien sich noch vervollkommnen wird, und in einem warmen und innigen Vortrag. Diese gehen mit einem angenehmen Exterieur Hand in Hand. Man denke sich ein junges Mädchen mit zartem Teint, einem ausdrucksvollen Augenpaar und mit einer niedlichen Hand und man wird es begreiflich finden, daß es nicht mehr braucht, um ein Auditorium, namentlich ein aus Männern bestehendes, nach Umständen zu begeistern. Wir stehen nicht an, dem Frl. Weiser auf ihrer beabsichtigten Reise, nach dem Orient künstlerische und pecuniäre Erfolge zu prognosticiren. Der Beifall, den die Künstlerin für ihre hier vorgetragenen Piecen erhielt, war nach jede [sic] enzelnen [sic] ein sehr lebhafter“ (Blätter für Musik, Theater und Kunst 1865, S. 304). Auf der erwähnten Tournee in den „Orient“ von Sept. 1864 bis Dez. 1865 trat die Geigerin außer in Pest auch in Novi Sad (Neusatz), Osijek (Esseg) und Belgrad auf (laut „Vidov dan“ war sie die zweite Violinistin überhaupt, die in dieser Stadt zu hören war). Nach Angaben der Tagespresse spielte sie während dieser Tournee zudem in Kanisza, Zemun und Pančevo (Pantschowa). Nach einem in den „Slavischen Blättern“ (1865, S. 518) veröffentlichten Text plante sie, anschließend nach Istanbul zu reisen, wobei es angesichts der Reisedauer dorthin und der fehlenden Nachweise unwahrscheinlich erscheint, dass sie diese Reise tatsächlich antrat.

Von Dez. 1866 bis Ende Sept. 1867 begab sich Ludmilla Weiser mit Anna Kupka, Pianistin und Sängerin, von Dez. 1866 bis Ende Sept. 1867 auf eine längere Konzertreise. Vor einem geplanten Auftritt in Linz war im Sept. 1867 zu lesen: „Beide jugendliche Künstlerinen [sic] sind aus dem Wiener Konservatorium hervorgegangen, und haben, wie die Journale von Pest, Belgrad, Triest, Laibach, Salzburg u. s. w. melden, auf ihrer Kunstreise durch Ungarn, Serbien und den südwestlichen Theil Österreichs allerorten reichen Beifall erhalten. Auch bei dem am 5. d. M. im Theater zu Salzburg veranstalteten Konzerte, welches von Sr. kais. Hoheit dem Herrn Erzhdrzog [sic] Ludwig Viktor und einem gewählten Publikum besucht war, haben sie viele Applause und Hervorrufe erhalten“ (Tages-Post [Linz] 22. Sept. 1867, S. 3 [Beilage]). Zwar fand das so annoncierte Konzert in Linz aufgrund von Umstimmigkeiten mit der Theaterdirektion nicht statt (siehe Tages-Post [Linz] 2. Okt. 1867, S. 4), doch gemeinsam mit Anna Kupka besuchte Ludmilla Weiser viele Orte in Österreich, Italien, Slowenien und Kroatien. Von Ende Sept. 1867 bis Jan. 1868 reiste sie in Begleitung ihres Vaters und trat in einigen Konzerten in der Tschechei auf. Der tschechische Dichter und Schriftsteller Adolf Heyduk widmete ihr angesichts eines Konzertes in Strakonitz (Strakonice) einige Gedichte. Nach den Ankündigungen zu urteilen, spielte die Geigerin auf ihrer Reise nach Prag in Plzeň (Pilsen), Jindřichův Hradec (Neuhaus), Tábor (Tabor) und Rokycany (Rokitzan).

Zu den bemerkenswerten Auftritten zählte jener in Budějovice (Budweis), wo die Musikerin von der „Umelěcká beseda“, einem 1862 gegründeten Kulturverein der tschechischen Nationalbewegung, offenbar als kroatische Mitstreiterin vereinnahmt wurde. „Das am verflossenen Freitag von Fräulein Ludmilla Weiser, einer Schülerin des Wiener Konservatoriums im hierstädtischen Theater veranstaltete Violinconcert bot unseren Nationalen wieder einmal eine erwünschte Gelegenheit zu einer demonstrativen Kundgebung. Das Fräulein [...] wollte schon vor 14 Tagen [...] auch in Budweis auftreten. Da plötzlich kam unsere Beseda‘ durch eine Vision zur Kenntniß, daß Frl. Ludmilla Weiser (wie dieß offenbar schon der echt slavische Name errathen lässt) aus Agram gebürtig sei, und somit mit unseren Wenzelskindern [Hl. Wenzel, böhmischer Landespatron] in der innigsten geistigen Verwandtschaft stehe. So eine hochwichtige Entdeckung durfte denn nicht unbenützt gelassen werden, das Concert wurde verschoben, das Arrangement desselben von der ‚Beseda', die dasselbe auch durch ihre eigene Mitwirkung zu verherrlichen versprach, übernommen, und so hatte nun Frl. Ludmilla Weiser in Budweis das Glück, zum ersten Mal auf ihrer Kunstreise als erste kroatische Violin=Virtuosin dem Publikum anempfohlen zu werden. Welch' herrlicher Titel, wenn er nur vom künstlerischen Standpunkte aus nicht so lächerlich klänge. Denn daß Frl. Weiser die erste Virtuosin ist, wird wohl Niemand behaupten, und daß eine kroatische Virtuosin als solche etwa mehr Werth besässe, als eine deutsche oder französische, wird auch keinem Menschen mit gesundem Verstande zu erklären beifallen. Doch wir wollen damit durchaus dem Fräulein keinen Vorwurf machen, dasselbe war ja in den Händen und in der Gewalt der erhitzten Hrn. Arrangeure, welche ihre Aufgabe wenigstens in sofern redlich erfüllt haben, dass sie der Concertantin ein gesteckt volles Haus und somit auch eine ergiebige Einnahme bereiteten. Daß unter dem Publikum auch ein großer Theil unserer hochw. Geistlichkeit, die Hrn. Alumnen und die Zöglinge des Knabenseminärs anwesend waren, versteht sich von selbst, denn bei solchen Anlässen fehlen diese Herren niemals. – Nun zur Aufführung. – [...] Das Spiel der Conzertgeberin ist ein reines, der Vortrag besonders im Liedersatz voll tiefer Empfindung, die sich unwillkürlich auf das Gemüth des Zuhörers überträgt, und auch die Technik eine ziemlich vollkommene. Die in der Komposition von Vieuxtemps über das amerikanische Volkslied ‚Yankee dooble' vorkommenden nicht unbedeutenden technischen Schwierigkeiten überwand Frl. Weiser mit Leichtigkeit, so wie sich auch ihre Fertigkeit im Flageolett und Doppel-Flageolettspiele durch den Vortrag der Schlusspiece kund gab. Das Fräulein, welches bei noch weiterer Ausbildung zu den besten Erwartungen berechtiget, wurde durch rauschenden Beifall und auch durch eine Kranzspende ausgezeichnet" (Anzeiger aus dem südlichen Böhmen 16. Okt. 1867, S. [3]).

Ludmilla Weiser kam im Rahmen ihrer Tournee durch Tschechien am 5. Dez. 1867 nach Prag. Interessanterweise gab die damals berühmteste tschechische Violin-Virtuosin Wilma Norman-Neruda in Begleitung der Pianistin Marie Neruda vom 5. bis zum 10. Dez. 1867 Konzerte im Prager Nationaltheater. Möglicherweise besuchte Ludmilla Weiser Konzerte ihrer Kollegin, dafür gibt es aber keinen zuverlässigen Nachweis.

Nach ihrem Aufenthalt in Prag gab Ludmilla Weiser erfolgreiche Konzerte in Kolin, Kutna Hora (Kuttenberg), Chrudim und Litoměřice (Leitmeritz). Für ihre Karriere war jene Tournee besonders interessant, welche 1868 der Karlstädter Drucker, Verleger und Buchhändler Abel Lukšić organisierte. Schon im Aug. 1867 hatte er versucht, Musiker in Tschechien zu versammeln. Schließlich war es ihm gelungen, kroatische und tschechische Musiker zu verpflichten, mit denen er Anfang März 1868 auf Tournee ins Baltikum ging. Die Truppe unter der Leitung von Abel Lukšić nannte sich „Gesellschaft slawischer Sänger“. Außer Ludmilla Weiser und ihrem Vater als Begleiter nahmen daran auch die kroatische Opersängerin Irma Trputec verh. Teree aus Zagreb, die tschechische Kontraaltistin Alberta Ferlis sowie der Bariton Jakob Wajzar und der Pianist Bomugil Wacek teil. Sie gaben am 11. und 16. März 1868 Konzerte in Warschau; ein für den 20. März angekündigter Auftritt fand hingegen aus unbekannten Gründen nicht statt. Die polnische Presse übte Kritik, weil das Programm aus ihrer Sicht zu wenige slawische Volksstücke enthielt. Ludmilla Weiser erhielt eine äußerst positive Kritik nach ihrem Auftritt in Warschau. Die Reisetruppe von Abel Lukšić ging schon in Vilnius auseinander (zwischen Mitte März und vor Mitte Apr.), Ludmilla Weiser konzertierte allein weiter. In Riga gab sie drei Konzerte und wurde mehrmals vom Publikum zur Wiederholung von Stücken aufgefordert. Von einer russischen Fürstin wurde ihr ein wertvolles Diadem geschenkt. Nach weiteren erfolgreichen Solokonzerten in baltischen Ländern konzertierte Ludmilla Weiser in Tartu (Dorpat/Estland). An diesen Konzerten war auch Ludmillas Vater, Ivan Weiser, beteiligt, der offenbar selbst Musiker war. Weitere geplante Konzertorte waren Cēsis (Wenden) und Valmiera (Wolmar) in Litauen sowie in Valga (Walk) und Pärn in Estland.

Die Kritiken waren meistens positiv, mit Ausnahme einiger Bemerkungen über den vermeintlichen Mangel an Kraft, welche wohl im Zusammenhang mit kritischen Haltungen gegenüber dem Violinspiel von Frauen standen. Ende 1868 kehrte Ludmilla Weiser mit ihrem Vater nach Zagreb zurück. Am 6. Dez. gab sie im Volkstheater in Zagreb ihr vermutlich letztes offizielles Konzert, um Geld für die Errichtung des Neubaus der Kroatischen Sängergesellschaft „Kolo“ (Reigen) zu sammeln. In Ludmilla Weisers Familie wird überliefert, sie habe die Violine eines italienischen Meisters gespielt (ihr Instrument ist auf dem Foto von Ludmilla Weiser von 1869 zu sehen). Die Violine ist allerdings nicht erhalten. Der Musikologe Karel Jalovec schreibt, dass Ivan Weiser nach dem Modell der Lautenmacherfamilie Gagliano aus Neapel arbeitete und dass viele seine Violinen Zettel mit dem Namen Gagliano trugen. Es ist demnach nicht auszuschließen, dass die von Ludmilla Weiser benutzte Geige eine Gagliano-Kopie aus der Hand des Vaters war.

Das Repertoire Ludmilla Weisers umfasste Werke von Alexandre Artôt, Antonio Joseph Bazzini, Antun Schwarz, Reimund Edler von Albest, Berst, Charles-Auguste de Bériot, Davorin Jenko, Edmund Singer, François Prume, Franz Suppé, Georg Hellmesberger dem Älteren, Gjuro Klarić, Josip Kviatkovski, Henri Vieuxtemps, Jakob Dont, Joseph Haydn, Joseph Mayseder, Ludwig van Beethoven, Ludwig Grünberger, Miska Hauser und Rodolphe Kreutzer.

Am 2. Mai 1869 heiratete Ludmilla Weiser in Wien den bekannten estnischen Architekten Reinhold Ludwig Ernst Guleke (1834–1927) und beendete damit ihre Karriere als Musikerin. Für die lutherische Familie von Reinhold Gulek war die gebildete und berühmte Violinvirtuosin römisch-katholischer Religion schwer zu akzeptieren. Die Familie bestand auf einem Vertrag, der Ludmilla Weiser verpflichtete, mit der Eheschließung die öffentlichen Auftritte zu beenden.

Die Ehepaar wechselte aufgrund der Berufstätigkeit Reinhold Gulekes oft den Wohnort. Es lebte in Berlin 1870–1871, in Stettin 1872–1874, Pärn 1875–1881, Tartu (Dorpat) 1881–1906, dann 1906 wieder in Berlin und schließlich in Hamburg, Marburg, Straßburg und Jena. Das Paar hatte mit dem früh verstorbenen Reinhold (1870–1871) sowie Nikolai (1878–1958) und Georg (1879–1915) drei Söhne. Nach dem unerwartetem Tod ihres Sohnes Georg 1915 kümmerte sich Ludmilla Guleke um dessen zweijährigen Sohn Hans Georg und sorgte auch für dessen musikalische Ausbildung. So erhielt er schon in früher Kindheit Unterricht von sehr guten Violinlehrern. Ludmilla Weiser wurde neben ihrem Ehemann auf dem Nordfriedhof (dem alten Stadtfriedhof) in Jena beigesetzt.

Ludmilla Weiser-Guleke, undat.

 

LITERATUR

Archiv der Familie Weiser, im Besitz von Hannah Simcoe-Read und Jadran Jeić.

Konservatorium der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien, Matrikel Ludmilla Weiser, Schuljahre 1862/63–1864/65.

Agramer Zeitung [Agram/Zagreb] 1852, 16. Aug.; 1860, 31. Juli; 1861, 27. Juli; 1862, 21., 24. Juni, 13. Sept.; 1863, 5., 7., 9., 16., 17. Sept.; 1864, 13., 17., 19. Sept.; 1865, 19., 26. Aug., 6. Sept., 5., 6., 14. Dez.; 1866, 29., 30. Nov., 1., 5., 7. Dez.; 1869, 10. Mai

Blätter für Musik, Theater und Kunst [Wien] 1865, S. 304; 1867, S. 20

Bohemia [Prag] 15. Okt. 1867

Il Cittadino [Trieste] 19. Dez. 1866

Deutscher Bühnen-Almanach [Berlin] 1869, S. 392.

Il Diavoletto 1867 [Trieste], S. 13.

Dörptsche Zeitung [Dorpat/Tartu] 1868, 19., 30. April, 4., 5. Mai

Domobran [Zagreb] 1864, 25., 26., 29. Aug., 17. Sept.; 1865, 17. Aug., 18. Okt., 17. Nov., 5. Dez.

Esseker Localblatt und Landbote [Essek/Osijek] 1865, 8., 11., 15. Okt.

Dragoljub [Zagreb] 1868, S. 799.

Fremden-Blatt [Wien] 1865, 18., 21. Sept.

Gazeta Polska [Warschau] 16. März 1868

Gazeta Warszsawska [Warschau] 1868, S. 3.

Gusle [Zagreb] 1892, 2, S. 15f.; 6, S. 45.

Klagenfurter Zeitung 19. Juni 1867 (Amtsblatt)

Kurjer Warszawski [Warschau] 1868, 55, S. 6; 1868; 65, S. 4.

Laibacher Zeitung [Leibach/Ljubljana] 1866, 282, S. 1874; 283, S. 1885; 284, S. 1894; 285, S. 1897.

Leitmeritzer Wochenblatt [Litomerice] 1868, S. 53.

Libausche Zeitung [Libau/Liepāja] 1868, 3., 6., 8. Aug.

Linzer Abendbote 21. Sept. 1867

Linzer Tages-Post 1867, 22. Sept., 2. Okt.

Marburger Zeitung [Marburg/Maribor] 18. Jan. 1867

Narodne novine [Zagreb] 1862, 28., 31. Juli, 15. Sept., 15., 17. Dez.; 1863, 5., 16., 17. Sept., 5. Okt.; 1864, 30. Aug.; 1865, 18., 26., 29. Aug., 26. Okt., 10. Dez.; 1868, 10. Okt.

Národní listy [Prag] 1867, suppl. 245; 247, S. 2 , suppl. 247; 255, S. 3; suppl. 260; 1868, 5, S. 3; 13, S. 3, 62, S. 3.

Napredak [Novi Sad] 14. Okt. 1865

Naše gore list [Zagreb] 1864, 5. Sept., 15. Dez.; 1865, 15. Dez.

Nemzeti Színház [Pest] 17. Sept. 1865

Neue Dörptsche Zeitung [Dorpat] 10. Aug. 1893

Neues Fremden-Blatt [Wien] 6. März 1866

Neusatzer Lokalblatt und Bacskair Bote [Neusatz/Novi Sad] 28. Okt. 1865

NZfM 1866, S. 433.

L'Osservatore Triestino [Trieste] 20. Dez. 1866.

Pozor [Zagreb] 1862, 28. Juli; 1863, 5., 16., 17., 19. Sept.; 1865, 5. Dez.

Die Presse [Wien] 20. Sept. 1865

Rigasche Zeitung 1868, 11., 16. Apr, 3. Juli

Salzburger Zeitung 1867, 5., 6., 12., 31. Juli, 20. Aug., 3., 4., 5., 9., 11., 14. Sept.

La Scena [Trieste] 1866, 34, S. 135.

Slavische Blätter [Wien] 1865, S. 518f.

Srpske novine [Beograd] 1865, 118, S. 515.

Süddeutsche Post [München] 1867, S. 291.

Die Tonhalle 1868, S. 398.

Vasárnapi Ujság [Pest] 1865, S. 494.

Vidov dan [Beograd] 1865, 117, S. 3; 1865, 118, S. 3.

Carl Ferdinand Pohl, Die Gesellschaft der Musikfreunde des österreichischen Kaiserstaates und ihr Conservatorium, Wien 1871.

Karel Jalovec, Enzyklopädie des Geigenbaues, 2 Bde., Bd. 2, Prag 1965.

Volker Timmermann, „‚Ein fruchtbares, social wichtiges Thema‘ – Eduard Hanslick und die Wiener Geigerinnen des späten 19. Jahrhunderts“, in: Musikerinnen und ihre Netzwerke im 19. Jahrhundert, hrsg. von Annkatrin Babbe u. Volker Timmermann (= Schriftenreihe des Sophie Drinker Instituts 12), Oldenburg 2016, S. 113–130.

Jadran Jeić, „The Weiser family of Zagreb and the forgotten ‚Amati tambura‘ Ivan Weiser“, in: Etnološka istraživanja 21 (2016), S. 59–77, online: https://hrcak.srce.hr/178987, Zugriff am 17. Jan. 2020.

Jadran Jeić, „Ludmilla Weiser – prva profesionalna hrvatska violinistica i violinska virtuoskinja. Bio-bibliografska studija prigodom 170 godina od njezina rođenja“. in: Arti musices 49 (2018), S. 69–108, online: https://hrcak.srce.hr/203863, Zugriff am 16. Jan. 2020.

 

Bildnachweis

Photographien, jeweils von unbekannter Hand, im Besitz von Hannah Simcoe-Read; mit freundlicher Genehmigung von Jadran Jeić.

 

Jadran Jeić

Übersetzung: Daniela Živković

 

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