Europäische Instrumentalistinnen
des 18. und 19. Jahrhunderts

 

Belleville, (Amalia Theresia Thimothea Maria) Anna (Caroline, Ninette) de, verh. Oury

* 24. Jan. 1806 in Landshut, † 23. Juli 1880 in München, Pianistin und Komponistin. Der allgemein – auch von Belleville selbst – gebrauchte Vorname „Caroline“ scheint im Taufeintrag ebenso wenig auf wie die in ihren Jugendjahren (z. B. in der ersten Konzertankündigung oder in Czernys Erinnerungen) verwendete Kurzform „Ninette“. 

Bellevilles Vater, Carl de Belleville (ca. 1779–1851), aus Rouen gebürtig (ob tatsächlich adeliger Abstammung, ist nicht gesichert), war von 1801 bis 1806 Sprachlehrer an der Ludwig-Maximilians-Universität in Landshut. Danach kam er als Übersetzer zum Generalkommando nach Augsburg, wurde später dem Außenministerium zugeteilt und war zeitweise Sprachlehrer der königlichen Prinzessinnen. Die Mutter Amalia geb. Eck (1779–1846) war vermutlich die Tochter des Mannheimer Hofmusikers und Hornisten Georg Eck (?–1782) und Schwester der Violinisten Johann Friedrich (1767–1838) und Franz Anton Eck (1774–1804). 

In Augsburg soll Caroline de Belleville von einem der Domorganisten ersten Klavierunterricht erhalten haben. Bereits als Zehnjährige, am 30. Mai 1816, trat sie im Münchner Museum erstmals in einem eigenen Vokal- und Instrumental-Konzert an die Öffentlichkeit. Noch in demselben Jahr übersiedelte sie nach Wien, wo sie bei Johann Andreas Streicher und Carl Czerny Unterricht (und bei dessen Eltern Kost und Logis) erhielt.

Während ihrer vierjährigen Studienzeit traf sie auch mehrfach mit Beethoven zusammen und beeindruckte ihn mit ihrer Interpretation seiner As-Dur-Sonate op. 26. In Wien trat sie im Aug. 1818 im Abschiedskonzert der Sängerin Angelica Catalani im Redoutensaal erstmals auf (mit einem Rondo brillant von Johann Nepomuk Hummel), erregte ein Jahr später mit Variationen von Moscheles „Bewunderung und Staunen“ (AmZ Wien 1819, Sp. 158) und wurde schließlich in ihrem Abschiedskonzert am 1. Nov. 1820 für die Interpretation des schwierigen Konzertes in cis-Moll op. 55 von Ferdinand Ries und eigener Bravour-Variationen gefeiert.

Einen Monat später spielte sie ein ähnliches Programm auch in Prag mit großem Erfolg. Hier versuchte ihr Vater, sie im (neun Jahre zuvor gegründeten) Konservatorium für Musik unterzubringen (wiewohl es dort zu diesem Zeitpunkt noch keine eigene Klavierklasse gab). Dieses Ansuchen wurde offenbar abgelehnt (Hoffmann, S. 84), denn Anfang 1821 finden wir sie wieder in München, wo ihr Vater (in einem Brief an Streicher) über die Schwierigkeiten und Intrigen Klage führte, die sich einem Konzertauftritt seiner Tochter entgegenstellten. Am 22. Apr. fand ein erstes Konzert statt (das Franz Xaver Mozart vorsichtig wohlwollend beurteilte; Mozart, S. 317) und vor dem Sommer ein zweites, zu dem sie, wie vom Rezensenten der „Allgemeinen musikalischen  Zeitung" hervorgehoben wird, neuerlich ein großes Publikum anzuziehen vermochte, was bei „einem hier wenig geachteten, an sich undankbaren Instrumente“ besonders „rühmenswert“ sei (AmZ 1821, Sp. 619). 

Im Herbst des Jahres 1821 hatten Vater und Tochter Belleville München bereits wieder verlassen und waren über Frankfurt a. M., wo „die vierzehnjährige Klavierspielerin durch ihr meisterhaftes Spiel alles in Erstaunen setzte“ (AmZ 1822, Sp. 23) nach Paris gereist. Anfang 1822 spielte sie mehrfach im Salon von Erard, meist Kompositionen von Johann Nepomuk Hummel, als dessen Schülerin sie ihr Vater auszugeben versuchte (J. B. Streicher, S. 110).

Den Sommer des Jahres 1824 verbrachte Belleville (wie sie an J. B. Streicher schrieb) auf den slowakischen und böhmischen Gütern der Gräfin Henriette Chotek geb. Brunsvik von Korompa (1789–1857, Cousine der Geschwister Brunsvik, die in Beethovens Leben eine so wichtige Rolle spielten). Für das Frühjahr 1825 sind weitere Auftritte in Paris belegt, 1828 führte sie (wie aus den zahlreichen Urlaubsansuchen ihres Vaters hervorgeht) eine Konzertreise über Tours, Orléans, Lille und Gent nach Brüssel, wo sie u. a. mit der Sängerin Laure Cinti-Damoreau auftrat. Dort erkrankte sie an einer schweren Lungenentzündung, verbrachte danach einen dreimonatigen Kuraufenthalt in Spa und weilte ab dem Frühjahr 1829 wieder für etwa ein Jahr in Wien, wo sie in drei großen Konzerten im Hofoperntheater (mit Werken von Friedrich Kalkbrenner, Henri Herz, Johann Nepomuk Hummel, Johann Peter Pixis und eigenen Variationen) Erfolge feierte.

Im Frühsommer 1830 verließ sie Wien und brach zu einer großen Konzertreise auf, die sie zunächst (im Mai und Juni) nach Warschau führte. Hier trat sie auch (zusammen mit Henriette Sontag) bei Hofe auf und wurde bei dieser Gelegenheit vom Kronprinzen von Preußen nach Berlin eingeladen. Die nächsten Stationen waren Breslau und Dresden, danach folgten von Okt. bis Jan. 1831 insgesamt fünf Konzerte in Leipzig und drei in Berlin. Im März 1831 finden wir sie in Frankfurt a. M., wo sie selbst nach den erfolgreichen Auftritten ihrer Rivalin Leopoldine Blahetka „durch ihr Talent“ die Gunst des Publikums zu erlangen wusste (Iris 1831, S. 36). Danach ließ sie sich „in den bedeutendsten Städten des Rheins, als Koblenz, Bonn, Köln, Düsseldorf etc.“ (Castelli 1831, S. 123) hören, ehe sie nach Rotterdam reiste, um sich, immer in Begleitung ihres Vaters, nach London einzuschiffen. In Düsseldorf wurde ihr von Prinz Friedrich von Preußen und seiner Gemahlin Prinzessin Luise der ehrenvolle Titel einer „Kammervirtuosin Ihrer königlichen Hoheit“ verliehen (ebd.). 

In London gab sie im Juli 1831 in einem von Paganinis Konzerten ihr Debüt, trat auch bei Hofe auf und veranstaltete im Aug. eine eigene Matinee, in der Paganinis Schüler Antonio James Oury (1800–1883) mitwirkte. Letzteren heiratete Caroline de Belleville am 20. Okt. desselben Jahres und trat in der folgenden Zeit (nun unter dem Namen Belleville-Oury) häufig gemeinsam mit ihm auf. Möglicherweise ist sie, die katholisch getauft war, anlässlich ihrer Eheschließung konvertiert: Im Sterbeeintrag heißt es ausdrücklich, sie sei „protestantischer Religion“ gewesen.

Nach einer Reihe von Konzerten in ganz England reiste das Ehepaar im Sommer 1832 (mit einem nicht sehr erfolgreichen Zwischenstopp in Berlin) nach Russland, wo im Verlauf der nächsten eineinhalb Jahre in St. Petersburg und Moskau eine Reihe von Konzerten stattfand, die, auch wenn Belleville in ihren Briefen an J. B. Streicher über die schwieriger gewordenen Verhältnisse und über gegen sie gerichtete Intrigen klagte, insgesamt doch sehr erfolgreich waren. Am 25. Dez. 1833 fand (in Gegenwart der Kaiserin) ihr Abschiedskonzert statt, in dem sie auf besonderen Wunsch des Fürsten Galitzin (Widmungsträger der späten Beethoven-Streichquartette) Beethovens Es-Dur-Konzert spielte, das fortan zu einem Fixpunkt ihres Repertoires wurde. 

Aus Russland kehrte Belleville (wieder via Berlin) für einige Zeit nach Wien zurück, wo sie im Mai 1834 zweimal mit Kalkbrenners Klavierkonzert a-Moll op. 107 und den Variationen über einen Marsch aus Rossinis Otello op. 67 von Henri Herz große Erfolge feierte. Im Winter 1835 machte sie in Wien eine schwere (nicht näher bezeichnete) Krankheit durch, unternahm nach ihrer Genesung Konzertreisen nach Königsberg, Wiesbaden, Baden-Baden und Frankfurt a. M. Die Saison 1835/1836 verbrachte sie zumeist in Amsterdam (musste hier allerdings wegen einer Blattern-Erkrankung für zwei Monate alle Auftritte absagen).

Während der folgenden drei Jahre hielt sie sich wieder vorwiegend in Paris auf, bis sie sich im Apr. 1839 mit ihrem Mann in England niederließ. Hier lebten und konzertierten die Eheleute (beide auch Professoren an der Royal Academy of Music; MusW 1840, S. 310) abwechselnd in London und Brighton und unternahmen zwischendurch kleinere Reisen auf den Kontinent (z. B. 1845 Besuch des Beethoven-Festes in Bonn). Belleville trat mehrfach gemeinsam mit Sigismund Thalberg (mit dessen Norma-Variationen op. 12) und auch mit Franz Liszt (Mai 1840) auf. Am 19. Juni 1843 feierte sie bei ihrem Debüt in der London Philharmonic Society mit Mendelssohns Konzert g-Moll op. 25 einen glänzenden Erfolg, den sie 1845 und 1855 mit dem 5. Beethoven-Konzert wiederholen konnte.

1846–1847 unternahmen Belleville und ihr Mann eine größere Konzertreise nach Italien. In Rom wurden sie vom Papst in einer Privataudienz empfangen und zu Ehrenmitgliedern der Congregazione ed Accademia di Santa Cecilia ernannt. Die Reise führte sie nach Neapel, Genua, Florenz, Bologna, Venedig und endete am 20. März mit einem Auftritt in der Mailänder Scala (Morning Chronicle, 4. März 1847). Im Herbst desselben Jahres begründete das Ehepaar im mondänen Seebad Brighton die Musical Union, einen Abonnement-Verein nach dem Vorbild der Londoner Musical Uniondie 1845 von Ourys Geigenkollegen John Ella ins Leben gerufen worden war und sich die Pflege von Kammermusik zum Ziel gesetzt hatte.

Antonio Oury beendete seine Konzerttätigkeit um 1868 und verbrachte seinen Lebensabend in Norfolk. Belleville, die sich schon früher aus dem Konzertleben zurückgezogen hatte (ein letztes Konzert ist für Juli 1865 belegt), ist ihrem Mann (der als schwieriger Charakter geschildert wird; Hawais, S. 38) möglicherweise nicht nach Norfolk gefolgt: Sie starb 1880 (also noch zu seinen Lebzeiten), drei Wochen nach ihrer Rückkehr aus London, in der Diakonissenanstalt in München, einer Anstalt, die 1867 (auch) als Pensionat für alte alleinstehende Menschen gegründet worden war. 

Caroline de Belleville war eines jener zahlreichen Wunderkinder, die (häufig von ehrgeizigen Vätern betreut) in der ersten Hälfte des 19. Jahrhundert die Konzertpodien bevölkerten. In der Folge avancierte sie innerhalb Europas zu einer der berühmtesten Virtuosinnen ihrer Zeit. Sie entsprach, zumindest anfänglich, genau dem damals so populären Typus der zierlichen, fast kindhaften Klavierspielerin mit Wespentaille und Lockenfrisur, deren kraftvolles, virtuoses, absolut perfektes Spiel im Widerspruch zu ihrer äußeren Erscheinung stand.

„Ihr Spiel hat an Kraft, Bravour und Ausdruck noch ungemein gewonnen; ihr Vortrag ist feuriger, präciser, männlich gediegener noch geworden, ohne der Lieblichkeit, Anmuth, Zartheit und all jener feineren Tinten zu entbehren, welche über jedes Tongemälde erst den so überaus reizenden Wechsel von Licht und Schatten verbreiten“ heißt es anlässlich des ersten Konzertes nach ihrer Rückkehr nach Wien 1829 (AmZ 1829, Sp. 618). Und über ihre enthusiastisch gefeierten Debüts in der Royal Philharmonic Society wird berichtet: „Madame de Belleville Oury made a brillant debut. […] Her playing is remarkable for great rapidity and perfect neatness of execution, which, united to such unexceptionable taste and true feeling […] places her in the highest rank of female pianistes [sic]“ (MusW 1843, S. 211).

Fréderic Chopin, der sie 1830 in Warschau gehört (und dessen Don-Juan-Variationen B-Dur op. 2 sie in Wien gespielt) hatte, widmete ihr im Dez. 1842 seine Valse Nr. 2 op. 70. Auch Robert Schumann schätzte sie sehr, wenngleich er dem Spiel Clara Wiecks den Vorzug gab (1832): „Das Spiel der Belleville ist bei weitem technisch-schöner; bei ihr erscheint jede Passage als ein Kunstwerk aus dem Ganzen, bis ins feinste ausgearbeitet [...]. Der Ton der Belleville schmeichelt dem Ohre, ohne mehr in Anspruch zu nehmen, der der Klara senkt sich ins Herz und spricht zum Gemüt. Jene ist dichtend, diese das Gedicht“ (Schumann Schriften, S. 350).

Doch es gab auch kritische Stimmen: „Die Belleville hat sehr viel Fertigkeit, aber das schien mir auch alles; das Gefühl war affektiert, wie das ganze Persönchen“, stellt etwa Ferdinand Ries in Frankfurt a. M. fest (4. Apr. 1831). Dieses gängige Vorurteil, dass Frauen ohne echtes Gefühl spielten, wird mehrfach bedient. „Die Leute sagen, sie spiele ohne Seele“, schreibt etwa Mendelssohn an Moscheles (25. Juli 1832), und in einer Rezension heißt es zu Hummels Septett op. 74: „Es scheint der Tiefe einer Männerbrust zu bedürfen, um ganz aufgefaßt zu werden“ (Wiener Zeitschrift für Kunst 1829, S. 584).

Bellevilles Repertoire ist typisch für ihre Zeit: Im Mittelpunkt ihrer Programme standen die gängigen großen Klavierkonzerte von Johann Nepomuk Hummel (a-Moll, h-Moll, As-Dur, Rondo brillant in b-Moll op. 109), Kalkbrenner (a-Moll), Ries (Es-Dur, cis-Moll), Pixis (C-Dur), Beethovens Klavierkonzert Nr. 5 in Es-Dur op. 73 (auch seine Chorfantasie op. 80) und zuletzt Mendelssohns Konzert Nr. 1 in g-Moll op. 25. An Kammermusik spielte sie häufig Hummels berühmtes Septett op. 74 und Vieles von Beethoven: Sonaten für Klavier solo, für Violine, Violoncello (A-Dur) und Horn (F-Dur), Trios (B-Dur, c-Moll), das Klavierquartett (Es-Dur); auch Mozarts Quintett mit Bläsern (KV 452) stand auf dem Programm. Immer aber trug sie auch auf Effekt und Bravour angelegte Modekompositionen, zumeist umfangreiche Variationen über populäre Opernmotive, von Moscheles, Kalkbrenner, Pixis, Herz, Liszt und Thalberg sowie regelmäßig eigene Werke vor.

Belleville hatte schon früh selbst zu komponieren begonnen. Die ersten ihrer (an die 200) Kompositionen kamen 1820 bei Falter in München heraus (Six variations p. Pf. op. 1 und Introduction et variations, op. 2), weitere bei Gombart in Augsburg. Ein Großteil ihrer Werke ist in England entstanden und veröffentlicht worden, und Vieles fand Eingang ins zeitgenössische Repertoire. Sie schrieb (wie die meisten ihrer Virtuosen-KollegInnen) fast ausschließlich für ihr eigenes Instrument, zumeist Fantasien, Variationen, Souvernirs, daneben auch eine Reihe von Klaviertranskriptionen. „Ihre Compositionen sind Perlen ohne Schwergehalt, aber rund, bunt und fliegend“,urteilt Schumann im „Damen-Conversations- Lexikon“ von 1834 (Herloßsohn), und in der „Musical World“ heißt es: „Her compositions, for their elegance and refinement, are conspicuous among the light and sparkling contributions of modern writers for the pianoforte“ (MusW 1859, S. 29). 

Lithographie von August Kneisel

LITERATUR 

Carl de Belleville, Brief an Johann Andreas Streicher (1821), Bayerische Staatsbibliothek München.

Caroline de Belleville, 4 Briefe an J. B. Streicher (1824–1833), Österreichische Nationalbbliothek Wien.

Verzeichniss der Vorlesungen an der kurfürstl. Ludwig-Maximilians-Universität Landshut (1804-1806).

Bayerisches Hauptstaatsarchiv/Kriegsarchiv, OP84361.

AmZ 1818, Sp. 625; 1819, Sp. 198f.; 1820, Sp. 9f., 73f. ; 1821, Sp. 9, 73f., 619; 1822, Sp. 23; 1829, Sp. 618; 1830, Sp. 602, 685, 706; 1831, Sp. 14, 41, 43, 110, 516; 1832, Sp. 530; 1834, Sp. 381, 600; 1835, Sp. 394; 1836, Sp. 360

Baierische National-Zeitung 1816, S. 512

Berliner AmZ 1825, S. 85, 217; 1830, S. 86, 352, 382, 408

Castelli 1831, S. 123; 1832, S. 15, 103; 1834, S. 88

The Era, 19. Juni 1864, 9. Juli 1865

Iris 1830, Nr. 21, 39f., 41f., 43f., 45f., 47f., 49f., 51, 1831, S. 36; 1832, S. 88; 1834, S. 56, 60, 80; 1839, S. 68

Morning Chronicle 4. März 1847

MusW 1839, S. 340, 553; 1840, S. 310, 336; 1841, S. 346, 380, 398, 410; 1842, S. 21, 52, 69, 352; 1843, S. 39, 59, 144, 211, 232; 1844, S. 224f., 415; 1845, S. 157, 477; 1846, S. 220; 1847, S. 712; 1850, S. 427f., 621, 836; 1852, S. 477; 1855, S. 381; 1856, S. 411, 822; 1858, S. 37, 492; 1859, S. 250; 1860, S. 104; 1861, S. 385

NZfM 1834, S. 11, 64; 1835 I, S. 78; 1835 II, S. 56, 104; 1836 I, S. 171f.; 1838 I, S. 104

The Southern Star and London and Brighton Patriot 31. Mai 1840

The Times (London) 25. Juli, 6. Aug. 1831; 28. Mai 1840; 20. Juni 1843; 2. Mai 1845; 3. Juli 1850

Wiener AmZ 1819, Sp. 158; 1820, Sp. 718f.; 1821, Sp. 443

Wiener Zeitschrift für Kunst, Literatur, Theater und Mode 1829, S. 424, 471f., 528, 584; 1830, S.739–40; 1830, S. 352, S. 451

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Bildnachweis

Universitätsbibliothek Frankfurt a. M., Sammlung Manskopf, Sign. S36_F00404, http://edocs.ub.uni-frankfurt.de/volltexte/2003/7900404/, Zugriff am 3. Juni 2011.

 

Uta Goebl-Streicher

 

 

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