Europäische Instrumentalistinnen
des 18. und 19. Jahrhunderts

 

Shinner, Skinner, Emily, verh. Liddell

* 7. Juli 1862 in Cheltenham, † 17. Juli 1901 in London, Violinistin und Violinlehrerin. Emily Shinner war die Tochter von Emily Shinner (um 1828−?) und dem Bierbrauer, später Geschäftsführer der Cheltenham Original Brewery, Arthur John Shinner (um 1829−1916). Ihr Vater, ein begeisterter Laienmusiker, hat seine Tochter in ihrer musikalischen Ausbildung immer wieder ermutigt und unterstützt. Sie hatte zwei Schwestern, Marian E. (um 1858−?) und Thirza Sophia (um 1869−?), später verh. Horsfall, sowie einen Bruder, Oswald Augustus (1864−?). Mit sieben Jahren erhielt Emily Shinner ihren ersten Musikunterricht bei Richard M. Ellis (um 1825−?). Später war sie Schülerin an der Royal Academy of Music. Im Alter von zehn Jahren spielte sie vor Charles Hallé und Wilma Norman-Neruda „Barcarole“ und „Scherzo“ aus op. 135 von Louis Spohr. 1874 ging sie nach Berlin und nahm dort privat Violinunterricht bei dem Joachim-Schüler Heinrich Jacobsen (1851−1901). Seit 1877 wird sie in den Schülerlisten der Königlichen Hochschule für Musik aufgeführt, wo sie Henry Charles Lahee zufolge als erste Frau in die Geigenklasse von Joseph Joachim (1831−1907) aufgenommen worden war. Bis 1882 studierte die Geigerin bei Joachim und Jacobsen, der seit 1876 auch Lehrer an der Hochschule war, und nahm an Vorspielabenden des Instituts teil; eine ihrer Konzertpartnerinnen war die Violinistin Marie Soldat. Mit Verweis auf den Jahresbericht der Berliner Hochschule für das Studienjahr 1879/1880 nennt die „Musical Times“ auch die Studentin Sophie Shinner aus Cheltenham, bei der es sich möglicherweise um Emily Shinners Schwester Thirza Sophia handelt.

Hinweise von Brown und Stratton sowie Warriner auf Auftritte Emily Shinners zu dieser Zeit in Berlin, Potsdam, Hamburg und weiteren Städten auf dem europäischen Festland lassen sich nach derzeitigem Forschungsstand nicht belegen. Vor ihrem Studium spielte Shinner auf einer Dreiviertelgeige von Nicolò Amati mit kurzem Bogen, anschließend auf einer Stradivari aus dem Jahre 1721.

Bereits im Herbst 1877 berichten Cheltenhamer Blätter über Auftritte Emily Shinners in der Umgebung. Weit größere mediale Aufmerksamkeit erfuhr die Musikerin nach Abschluss ihres Studiums: Im Rahmen einer Matinee des Organisten Henry Bird debütierte sie im Juni 1882 in der Kensington Town Hall. Sie spielte Brahms’ Sonate in G-Dur op. 78 für Klavier und Geige sowie, zusammen mit Ludwig Straus, ein Duo für zwei Violinen von Louis Spohr. „Her playing, besides being perfect in every technical respect, is marked by an extraordinary degree of intelligence and true artistic refinement“ (Pall Mall Gazette 12. Juni 1882). Im Febr. 1884 vertrat Emily Shinner die erkrankte Wilma Norman-Neruda als Quartettspielerin bei einem Saturday Popular Concert in der St. James’s Hall − der Zeitschrift „Lady’s Realm“ zufolge war es ein Durchbruch für die Musikerin: „It appears to have been Miss Shinner’s destiny to break new ground, for she was the first lady to receive honour of appearing in Neruda’s accustomed seat at the Popular Concerts. […] Since that time, Miss Shinner has always been more or less before the English public, and has devoted herself particularly to chamber music and quartet playing“ (Ladys Realm 1899, S. 653).

Von nun an war ihr ein fester Platz im Londoner Konzertleben sicher, und sie stand auf den Bühnen des Crystal Palace, der Princes’ Hall und Queen’s Hall. Am 4. Dez. 1888 führte sie in der St. James’s Hall gemeinsam mit der Geigerin Geraldine Morgan Joh. Seb. Bachs Doppelkonzert auf, sie konzertierte mit Maud Powell, Richard Gompertz, Johann Kruse und Joseph Joachim; am Klavier wurde sie begleitet von Ilona EibenschützClotilde KleebergCaroline Geisler-SchubertAnna Essipoff und Leonard Borwick, darüber hinaus ist die Zusammenarbeit mit Alfred Giessing, Charles Ould, Alfredo Piatti, William Whitehouse, Marie Fillunger sowie Hans Richter belegt.

Shinners Konzertaktivitäten beschränkten sich im Wesentlichen auf London. Sie spielte in den Monday und Saturday Popular Concerts, London Symphony Concerts, in Konzerten der Chamber Music Society und anderen Konzertreihen. Zudem sind regelmäßige Auftritte in Birmingham (1884 bis 1892), Leeds (1885, 1886, 1887, 1896), Cheltenham (1883, 1886, 1887, 1890, 1895), Huddersfield (1885, 1886, 1894) und anderen englischen Städten belegt. Es scheint kaum Auslandsreisen gegeben zu haben, bekannt ist ein Aufenthalt in Berlin im Juli 1885; außerdem nahm Shinner an den Feierlichkeiten zu Joachims 60. Bühnen-Jubiläum im Jahr 1899, ebenfalls in Berlin, teil.

Zum Repertoire der Geigerin gehörten unter anderem Kompositionen von Joh. Seb. Bach (Doppelkonzert für zwei Violinen d-Moll BWV 1043), Beethoven (Romanze G-Dur op. 40), Bruch (Romanze a-Moll op. 42), Grieg (Sonate in F-Dur op. 8), Joachim (Romanze in B-Dur op. 2; Thema und Variationen in e-Moll op. 10), Schubert (Rondo Brillant h-Moll D. 895), Robert Schumann („Am Springbrunnen“,„Gartenmelodie“ aus Zwölf Klavierstücke für kleine und große Kinder op. 85, bearb. für Geige und Klavier von Ernst Rudorff) und Spohr (Barcarole G-Dur op. 135 Nr. 1; Duo Concertant für zwei Violinen D-Dur op. 67).

Besondere Erwähnung verdient Emily Shinners Einsatz für englische Komponisten. Sie nahm in ihr Programm u. a. Stücke von George Onslow, George Bennett und Charles Edward Horsley auf. Mehrfach beteiligte sie sich an einer Konzertreihe mit dem Titel „British Chamber Music“. Belegt sind in diesem Zusammenhang Auftritte mit Kompositionen von Hubert Parry, George Frederick Vincent, Alfred Christensen, Agnes Tschetschulin, Maud Valerie White und Edith Swepstone. In einem Konzert der Königlichen Hochschule für Musik in Berlin im Jahr 1885 führte Shinner ein Trio des englischen Komponisten und Rheinberger-Schülers George Bennett auf, der − wie sie − an der Royal Academy of Music ausgebildet worden war. Sie brachte Stücke von europäischen Komponisten wie Johann Albert van Eyken, Niels W. Gade, Frederick Gernsheim oder Robert Kahn auf die englischen Podien und präsentierte die neuesten Kompositionen von zeitgenössischen Künstlern.

Gemeinsam mit dem Pianisten Leonard Borwick und der Sängerin Marie Fillunger veranstaltete Emily Shinner im Sommer 1894 eine Konzertreihe, bei der sich jeder Konzertabend einem bestimmten Komponisten widmete, diese waren Schubert, Schumann und Brahms. Im Dez. 1896 führte Shinner in der Westminster Town Hall Mendelssohns Violinkonzert e-Moll op. 64 auf. Damit das Konzert nicht durch Applaus zwischen den ohne Pause ineinander fließenden Sätzen unterbrochen wurde, ließ Shinner in der Konzerthalle Plakate mit entsprechenden Hinweisen aufhängen. „On this occasion the Concerto was played without a break, thanks however, not to the credit of the intelligence of the audience, but to that of Miss Shinner, who had distributed large bills all over the hall giving her audience much needed instructions as to how they were to applaud“ (Violin Times 1906, S. 188). Auf diese Weise gelang ihr, einem Konzertbesucher zufolge, „the only perfect performance of the work“ (ebd.).

Die große Mehrheit der Rezensionen über Shinner war voller Begeisterung für ihr Spiel: „But Miss Shinner’s performance can only be characterized as magnificent; and where all was so excellent, it is difficult to single out any parts for special praise“ (The Leeds Mercury 14. Apr. 1886). Ihre Leistungen „in the artistic world have been of great value“ (Lahee, S. 353). Noch nach ihrem Tod wird ihre Bedeutung für das englische Musikleben hervorgehoben: „Never was England richer than she now is in excellent players of stringed instruments, and in the younger generation must be named Emily Shinner (Mrs. A. F. Liddell), an illustrious pupil of Joachim, whose death in 1901 was deeply regretted“ (Fuller Maitland, S. 279).

 

Emily Shinner, Photographie aus „The Minim“ (1894).

 

Neben ihrer künstlerischen Tätigkeit unterrichtete Emily Shinner Violine am Berkeley Music Studio (um 1886) und am 1885 gegründeten Ladies’ Department des Londoner King’s College. Darüber hinaus nahm sie an Veranstaltungen diverser Musikschulen teil, darunter ein Konzert zugunsten des Royal College of Music, am Ladies’ College in Cheltenham, an der Guildhall School of Music und anderen. Emily Shinner spielte nicht nur, sie sammelte auch Violinen und exotische Streichinstrumente und stellte diese in einem kleinen Museum aus.

Gemeinsam mit drei Kolleginnen vom King’s College, Lucy Stone, Cecilia Gates und Florence Hemmings, gründete Emily Shinner im Jahr 1886 ein Streichquartett, das als erstes Frauen-Ensemble mit dieser Besetzung in England Aufsehen erregte: „A novelty unique of its kind in London, and probably elsewhere, has added a new phase to our musical life in form of a string quartet composed entirely of ladies. […] Miss Emily Shinner’s playing is too well-known to require special notice. Miss Holliday (2nd violin), exhibited the important quality of accuracy and discretion in following the leader. Miss Cecilia Gates deserves special praise for the pure and soft tone and excellent handling of her tenor, and Miss Florence Hemmings showed unusual proficiency both with the bow and on the fingerboard of the difficult violoncello“ (MusW 1887, S. 277). Lucy Stone wurde häufiger durch andere Violinistinnen vertreten, neben der bereits genannten Miss Holliday waren dies Lucy Riley, Agnes Tschetschulin und Zoe Pyne.

Neben Quartetten von Haydn (C-Dur Hob. III:77, Kaiserquartett;G-Dur Hob. III:81,1, Komplimentierquartett), Mozart (C-Dur KV 465, Dissonanzenquartett), Beethoven (op. 18 Nr. 6 B-Dur; op. 59 Nr. 1 F-Dur, Rasumowsky-Quartett), Schubert (Nr. 13 a-Moll D 804; Nr. 14 d-Moll D 810, Der Tod und das Mädchen), Mendelssohn (op. 44 Nr. 1 D-Dur; Nr. 2 e-Moll; Nr. 3 Es-Dur) und anderen wurden auch Klavierquintette von Dvořák (op. 81 A-Dur), Brahms (op. 34 f-Moll) und Schumann (op. 44 Es-Dur), sowie Sextette von Brahms (op. 18 B-Dur), aber auch solistische Stücke oder Werke für kleinere Besetzung vorgetragen. Instrumentalsolos wurden im Wechsel von allen Musikerinnen gespielt, bei Duos spielte Shinner stets die erste Violine. Im „Musical Standard“ ist zu lesen: „The ‚Shinner Quartet‘ are ambitious; their repertoire appears to include the most modern as well as the standard works of the great masters“ (Musical Standard 1889 I, S. 335). Die Klavierbegleitung übernahmen in den Konzerten u. a. Henry Charles Lahee, Henry Bird, Agnes ZimmermannFanny DaviesOlga NerudaMargaret Wild, Ilona Eibenschütz, Natalie Janotha, Caroline Geisler-Schubert, Emily Gilloch und am häufigsten Agnes Miller (verh. Mrs. Schauenburg).

Das Shinner-Quartett war hauptsächlich in London zu hören, konzertierte aber auch in Birmingham, Windsor und anderen englischen Städten.

Im Juni 1897 übergab Emily Shinner die Leitung des Quartetts an Gabriele Wietrowetz. Aus diesem Anlass schrieb die „Musical News“: „Though ensemble playing is the raison d’être of the body, every member of it is an individual artist, in all respects master of her instrument; they have severally been heard in solos, and always with the approval of the critics. Under the energetic leadership of Miss Emily Shinner, now Mrs. Liddell, these lady players have had a career of which they may be reasonable proud“ (Musical News 1897 I, S. 586). Auch nach ihrem Austritt aus dem Frauen-Ensemble war Emily Shinner noch solistisch sowie mit dem Charles Williams Orchestra zu hören.

Ende Dez. 1888 heirateten Emily Shinner und Captain Augustus Frederick Liddell (1852−1929). Aus der Ehe gingen drei Söhne hervor: Cecil Frederick Joseph (12. Mai 1890−1952), David Edward (19. Aug. 1891−1961) und Guy Mainard Liddell (8. Nov. 1892−1958). Nach der Heirat und während der Familiengründung blieb Shinner weiterhin im Londoner Konzertleben präsent, wenn auch die Anzahl ihrer Auftritte deutlich abnahm.

Am 17. Juli 1901 starb Shinner im Alter von 39 Jahren in London. Über die Umstände ihres frühen Ablebens ist nichts bekannt.

Von Emily Shinner existiert ein Portrait in Lebensgröße, gemalt von C.M. Horsfall (vermutlich der Neffe Charles Michael Horsfall).

 

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MusT 1880, S. 599; 1882, S. 395, 444; 1883, S. 321, 335, 500; 1884, S. 95, 204, 208; 1885, S. 82, 412, 414, 489, 668; 1886, S. 32, 85, 223, 227, 274, 286; 1887, S. 411, 750; 1888, S. 24, 26, 37, 217, 219, 232, 666, 729; 1889, S. 22, 50, 345; 1890, S. 156, 678, 742; 1891, S. 24, 29, 153; 1892, S. 35, 345; 1894, S. 456, 551, 819, 838; 1895, S. 115, 309, 332; 1896, S. 24, 49, 188; 1899, S. 413, 831; 1900, S. 320f.; 1901, S. 556

MusW 1883, S. 266, 306, 756; 1884, S. 166, 205; 1885, S. 310; 1886, S. 248, 269, 271, 776; 1887, S. 47, 240, 277, 439, 454, 1018; 1888, S. 157, 215, 224, 255, 456, 876, 900, 931; 1889, S. 11, 154, 167, 337, 352; 1890, S. 896, 957, 976

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Bildnachweis

The Minim 1894, S. [161] (From a Photo by Wayland & Co, Blackheath and Streatham).

 

Anja Zurlage/AB

 

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