Europäische Instrumentalistinnen
des 18. und 19. Jahrhunderts

 

Davies, Fanny (eigentlich Frances Mary Jemima)

* 27. Juni 1861 in St. Peter Port (Guernsey), † 1. Sept. 1934 in London, Pianistin und Klavierlehrerin. Fanny Davies zählt noch heute zu den bekanntesten SchülerInnen Clara Schumanns. In der zeitgenössischen (Fach-)Presse wurde sie als eine der bedeutendsten VertreterInnen der Clara Schumann-Tradition und zugleich als wichtige Repräsentantin des englischen Musiklebens betrachtet. In einem 1905 in der „Musical Times“ erschienenen Porträt der Musikerin stellt sie der Autor einigen der erfolgreichsten Pianistinnen des 18. und 19. Jahrhunderts an die Seite: Nannette Streicher geb. SteinAnna de Belleville verh. OuryMaria Szymanowska, Louise Dulcken, Marie Pleyel und Arabella Goddard. Dies, so der Autor, „are names of native performers who excelled in the artistic interpretation of pianoforte music. And now we have to consider the claims of a worthy successor to those already mentioned, in the person of the lady who forms the subject of this biographical sketch“ (MusT 1905, S. 365).

Fanny Davies, Photographie.

 

Fanny Davies war die Tochter von Mary Jemima Davies geb. Woodhill (1829−?) und deren Ehemann, dem Lehrer Alfred Arnold Davies (1828−?). Sie hatte mindestens zwei Geschwister: Matthew Henry (1866−?) und Alice (1869−?), die später als Mezzosopranistin bekannt wurde. Mütterlicherseits entstammte die Pianistin einer Musikerfamilie. Ihr Großvater John Woodhill war ein bekannter Birminghamer Violoncellist.

Im Alter von zehn Monaten wurde Fanny Davies in die Obhut ihrer Tante Eliza Woodhill (1824−?) gegeben, die Leiterin einer „large and flourishing ladies’ school“ (MusT 1905, S. 365) in Birmingham war. Ersten Klavierunterricht erhielt sie im Alter von fünf Jahren von einer Musikerin namens Welchmann, die eine Anstellung an der Schule ihrer Tante hatte. Mit sechs Jahren trug sie im Rahmen eines (halböffentlichen) Wohltätigkeitskonzertes in der Birminghamer Town Hall Beethovens Klaviersonate Nr. 12 As-Dur op. 26 vor. Eine Karriere als Wunderkind blieb jedoch aus. Stattdessen wurde die musikalische Ausbildung Fanny Davies’ in Birmingham fortgeführt. Von ihrem neunten Lebensjahr an übernahm Charles Edwin Flavell (1817−1879, Schüler von Aloys Schmitt), der das Mädchen bei seinem ersten Auftritt gehört hatte, für etwa vier Jahre ihren Klavierunterricht. Zusätzlich erhielt sie Unterricht in Harmonielehre von Alfred R. Gaul (1837−1913), einem Gesangslehrer an der Mädchenschule von Eliza Woodhill. Im Alter von 13 Jahren lernte Fanny Davies außerdem Geige bei Henry Hayward (1814−1884, „known as the Wolverhampton Paganini“, MusT 1905, S. 366). Später erhielt sie von Charles Hallé (1819−1895) in London Klavierunterricht. Vermutlich lebte sie zu diesem Zeitpunkt bei ihrem Onkel Matthew Henry Woodhill (1825−?) in London. Auf den Rat von Charles Hallé hin reiste die Pianistin 1882 nach Deutschland und studierte im folgenden Jahr am Leipziger Konservatorium Klavier bei Carl Reinecke (1824−1902) und Oscar Paul (1836−1898) sowie Komposition bei Salomon Jadassohn (1831−1902). Im Sommer 1883 bewarb sie sich um einen Studienplatz bei Clara Schumann und besuchte seit dem Studienjahr 1883/1884 deren Klavierklasse am Hoch’schen Konservatorium in Frankfurt a. M. sowie die dortige Kompositionsklasse von Bernhard Scholz (1835−1916), dem Direktor des Konservatoriums. Zu ihren KommilitonInnen zählten u. a. Leonard Borwick, Ottilie Braunfels, Alice Dessauer, John Dykes, Marie Fromm, Lily Henkel geb. Goldschmidt, Olga Neruda und Mathilde Verne. Im Sommer 1885 absolvierte Fanny Davies eine ihrer letzten Prüfungen am Konservatorium. Am 26. Juni spielte sie in einem öffentlichen Prüfungskonzert Schumanns Sinfonische Etüden op. 13.

 

Fanny Davies um 1910, Photographie von Reginald Haynes.

 

Nach dem Studium kehrte Fanny Davies nach England zurück und debütierte am 17. Okt. 1885 unter der Leitung von August Manns im Crystal Palace. In der Fachpresse fand sie hierfür ausnahmslos positive Beachtung. Knapp einen Monat nach dem Debüt folgte ein Auftritt in Arthur Chappells Popular Concerts in der St. James’s Hall. Chappell engagierte sie anschließend für mindestens fünf weitere Popular Concerts in den folgenden Monaten. Ende Jan. 1886 galt Fanny Davies bereits als „an established favourite at these concerts“ (MusW 1886, S. 77).

Der erfolgreiche Einstieg in das Londoner Konzertleben brachte der Pianistin schon für ihre erste Konzertsaison zahlreiche Engagements ein. Auftritte erfolgten u. a. am 17. Dez. 1885 in Birmingham, am 30. Jan. und 2. Febr. 1886 in Glasgow, am 16. Febr. im Rahmen eines Kammerkonzertes von Charles Wade in der Londoner Princes’ Hall, am 17. Febr. im London Ballard Concert und kurz vor Ende der Wintersaison in Manchester. Sie führten zu (über-)regionaler Bekanntheit der Künstlerin und brachten ihr einen überaus günstigen Ruf ein. B. F. Wyatt-Smith schreibt im „Musical Standard“: „There seems to be but one opinion as to this talented young lady’s powers − she promises to be one of the most deservedly successful pianists of the time“ (Musical Standard 1885 I, S. 353). Ähnlich klingt eine Rezension in der Zeitschrift „Athenæum“: „Her style is quiet and artistic, but by no means cold, and her execution is clear and accurate. In brief, Miss Davies secured the entire approval of her audience, and it will be disappointing if she does not become a representative English pianist“ (Athenæum 1885 II, S. 544).

 

Fanny Davies, Photographie von Henry Joseph Whitlock (Birmingham).

 

Für das Jahr 1887 plante Fanny Davies eine Konzertreise nach Deutschland. Clara Schumann, an die sich die Pianistin gewandt hatte, riet ihr von einem Orchesterkonzert in Frankfurt ab („Ein Risico, wie es ein Orchesterconzert in Frankfurt ist, zu unternehmen, dazu könnte ich nicht raten. Es würde Ihnen sehr viel kosten, und was helfen? Diejenigen, welche sich in Frankfurt für Musik interessieren, kennen Sie, Ton angebend ist Frankfurt in der musikalischen Welt nicht, wenn das Berlin oder Leipzig wäre, so wäre es ein Anderes“, Brief vom 28. Juli 1887, Royal College of Music, Centre for Performance History, Nachlass Fanny Davies, Briefe, Signatur MS 7501). Fanny Davies konzertierte daraufhin im Nov. 1887 in Berlin, ließ sich aber auch in Stuttgart, Frankfurt und Leipzig hören.

Bis 1931  mehr als 45 Jahre lang  hat Fanny Davies konzertiert. Ihr zentrales Wirkungsfeld blieb London. Arthur Chappell engagierte die Pianistin bis 1901 regelmäßig für die Popular Concerts in der St. James’s Hall. Ebenso zahlreich waren Auftritte in den Crystal Palace Concerts unter der Leitung von August Manns, in George Henschels London Symphony Concerts, den Promenade Concerts in der Queen’s Hall unter der Leitung von Henry Wood oder in den Konzerten der Royal Philharmonic Society. Hinzu kommen viele eigene Konzerte (das erste erfolgte am 24. März 1886 in der Londoner Princes’ Hall). Daneben bereiste Fanny Davies zahlreiche Städte im Vereinigten Königreich. Regelmäßig gastierte sie in Glasgow, Edinburgh, Manchester, Birmingham, Liverpool, Bristol, Leeds, Gloucester, Huddersfield, Halifax und Newcastle upon Thyne. Außerdem unternahm die Pianistin zahlreiche Konzertreisen durch Europa. Bis 1922 konzertierte sie u. a. in Deutschland (18871895, 1900, 1907, 1908, 1913), Österreich-Ungarn (1894, 1895, 1899, 1900, 1903, 1905), in der Schweiz (1892), in Italien (1889, 1891, 1893, 1894 o. 1895, 1897, 1903, 1904, 1908), in den Niederlanden (1905, 1912), in Frankreich (1903, 1913), Tschechien (1922) und in Spanien (1923).

Häufig trat Fanny Davies in kammermusikalischer Besetzung auf und musizierte zusammen mit berühmten KollegInnen. Ihre wichtigsten Konzertpartner waren Joseph Joachim (18311907) und Alfredo Piatti (18221901). Mit diesen Musikern konzertierte die Pianistin seit der Wintersaison 1885/1886 regelmäßig (während der alljährlichen drei Monate langen Englandaufenthalte von Joseph Joachim) in London sowie in zahlreichen Städten Großbritanniens. Unter den weiteren MusikerInnen, mit denen Fanny Davies häufiger auftrat, befinden sich u. a. Wilma Norman-Neruda und Franz Neruda, Ludwig Straus, Robert Hausmann, Richard Mühlfeld, Agnes Zimmermann, Paul Ludwig, Charles Hallé, Pablo Casals (mit ihm konzertierte Fanny Davies 1923 in Barcelona), Emily Shinner verh. Liddell, die Joachim-Schülerinnen Gabriele Wietrowetz und Teresina Tua, außerdem Haydn Inwards, George Alfred Gibson, Cecilia Gates, William Edward Whithouse, Achille Simonetti und Hugo Becker. Fanny Davies konzertierte auch mit dem Rosé Quartett in Wien und mit dem Kruse String Quartet in England. Seit 1919 trat sie mehrfach zusammen mit dem Böhmischen Streichquartett (bestehend aus Karel Hoffmann, Josef Suk, Oskar Nedbal und Hanuš Wihan) auf. Mit diesem Ensemble unternahm die Pianistin 1922 eine Konzertreise nach Prag. Mehrere kammermusikalische Auftritte erfolgten auch mit ehemaligen KommilitonInnen: Zusammen mit Mathilde Verne, Leonard Borwick, Alice Dessauer und Ilona Eibenschütz verh. Derenburg veranstaltete die Künstlerin einige Schumann-Konzerte.

Fanny Davies war bekannt für ihre „interesting programmes“ (Monthly Musical Record 1902, S. 16). Sie besaß ein vielfältiges und umfangreiches Repertoire, das von Frescobaldi bis in die Gegenwart reichte und der „Musical Times“ zufolge um 1905 „about 500 pieces − including thirty concertos“ (MusT 1905, S. 368)  umfasste. Zu Beginn der Karriere beschränkte es sich noch weitgehend  entsprechend den Studieninhalten bei Clara Schumann  auf anspruchsvolle Werke bekannter Komponisten wie Joh. Seb. Bach, Mozart, Beethoven, Mendelssohn, Chopin, Robert Schumann und Brahms: „She lives her life with the great masters, many of whom are now to her as an open book, for daily reading. Among these, Schumann stands naturally prominent, and it may be that our young countrywoman is more thoroughly at home with him than with any other. But nothing comes amiss to her that genius has consecrated, and she can range from Bach to Chopin with assured steps“ (English Illustrated Magazine 1892, S. 647). Etwa seit Mitte der 1890er Jahre erweiterte Fanny Davies ihr Repertoire zunehmend durch weniger bekannte Werke vieler zeitgenössischer Komponisten, u. a. von Jakob Rosenhain, Giovanni Sgambati, Louis-Joseph Diémer, René Lenormand, Hubert Parry, Bertram Luard-Selby, Richard Harvey Löhr, Debussy, Arthur Somervell, Eugen d’Albert, dem Brahms-Schüler Gustav Jenner, Enrique Granados oder Frank Bridge. In einigen Konzerten konzentrierte sie sich explizit auf Werke zeitgenössischer oder älterer italienischer, spanischer, französischer und niederländischer Komponisten. Auch Kompositionen von Frauen waren in den Programmen enthalten, darunter solche von Kate Loder verh. Thompson, Louise Héritte-Viardot, Maude White und Ethel Smyth. Wie bei vielen anderen SchülerInnen Clara Schumanns bildeten aber zu jedem Zeitpunkt der Karriere Werke Robert Schumanns und Brahms’ einen Schwerpunkt in der Programmwahl, weshalb Fanny Davies in einem Nachruf in der „Birmingham Post“ schließlich als „a ‚personal messenger for Schumann and Brahms‘“ (Birmingham Post 3. Sept. 1934, zit. nach Oxford DNB) betitelt wird.

Fanny Davies etablierte sich nicht nur als Pianistin, sondern auch als Klavierlehrerin. Sie veranstaltete zahlreiche Schülerkonzerte in London, deren Attraktivität sie durch das Engagement bekannter Musiker steigerte. In dem ersten belegbaren Konzert am 13. Juli 1895 in den Broadwood Rooms wirkten George Alfred Gibson und Paul Ludwig mit. Zu der  vermutlich ausschließlich weiblichen  Schülerschaft gehörten u. a. Adelina de Lara, Edie Barnett, Nora Walters, Mildred Carter, Emma S. Griffiths, Ruth Eyre, Minnie (Mimi) Shakespeare, Kathleen Arnold, Cherry Enriquez sowie deren Tochter, Flora McGill, Lucy Bateman, Dorothy Moggridge, Evelin Huckin, Kathleen Chabôt, Constance Pinwill, L. M. Scott und Irene Fletcher. Einigen ihrer Schülerinnen  wie etwa Adelina de Lara, Mimi Shakespeare oder einer Miss Walter  vermittelte Fanny Davies einen Unterrichtsplatz bei Clara Schumann bzw. deren Töchtern in Frankfurt a. M. Nach einiger Zeit verließ sich Clara Schumann so weit auf die Einschätzung von Fanny Davies, dass sie einige Studienplätze am Konservatorium für deren Schülerinnen freihielt.

In der Wintersaison 1892/1893 hielt sich Eugenie Schumann in London auf. Sie übernahm in dieser Zeit den Unterricht einiger Schülerinnen von Fanny Davies, die sich auf Konzertreisen befand. Ein Missverständnis bezüglich der Rückkehr der Schülerinnen zu ihrer vorigen Lehrerin führte zu Unstimmigkeiten zwischen Eugenie Schumann und Fanny Davies. Diese resultierten letztlich nicht nur in der Distanzierung beider Frauen voneinander, sondern hatten auch die Abwendung Clara Schumanns von Fanny Davies zur Folge. Nach 1893 bestand kein Kontakt mehr zu der ehemaligen Lehrerin.

Mehrfach publizierte Fanny Davies Beiträge über ihr Studium bei Clara Schumann sowie über das Klavierspiel bzw. die Methodik des Klavierunterrichts. Im Nov. 1890 erschien im „Girls’ Own Paper“ ihr Aufsatz „Technique of Pianoforte Playing“. 1905 wurde im Rahmen der Herbstkonferenz der Girl’s School Music Union ihr Artikel „The Teaching of the Pianoforte“ vorgestellt. In den folgenden Jahren nahm die Pianistin häufiger an Konferenzen der Girls’ School Music Union teil. Darüber hinaus engagierte sie sich für die Society of Women Musicians, deren Präsidentin sie in den Jahren 1925 und 1926 war.

Um 1909 unterzeichnete Fanny Davies einen Vertrag der Firma M. Welte & Söhne aus Freiburg im Breisgau und bespielte in der nächsten Zeit in London einige Welte-Mignon-Rollen. Zwischen 1902 und 1928 trat die Pianistin außerdem in Rundfunksendungen des BBC auf. Einige der Aufnahmen wurden später auf Schallplatte veröffentlicht.

 

TONAUFNAHMEN

Welte-Mignon-Rollen

1772/1773 Robert Schumann, Kinderszenen op. 15 Nr. 1–13, 28. März 1909

1774 Brahms, Klavierstücke op. 119 Nr. 2 (Intermezzo e-Moll), 28. März 1909

1775 Brahms, Fantasien op. 116 (Intermezzo Es-Dur), 28. März 1909

1776 Robert Schumann, Pedalstudie As-Dur op. 56

1777 Matthias van den Gheyn, Carillon, Prelude C-Dur (Kuckuck), 28. März 1909

1779 Joh. Seb. Bach, Partiten für Cembalo, Präludium B-Dur aus der Partita I BWV 825

1780 Mozart, Sonate Es-Dur KV 282 (1. Satz)

1781 Mozart, Sonate Es-Dur KV 282 (2. Satz)

1782 Mendelssohn, Präludien und Fugen op. 35 Nr. 1 (e-Moll, Allegro con fuoco ohne Fuge)

1783 Mendelssohn, Lieder ohne Worte XXXVII op. 85 Nr. 1 F-Dur

1785 Leonardo de Leo, Arietta g-Moll

1786 Domenico Zipolo, Pastorale C-Dur

1787 Giovanni Sgambati, Toccata As-Dur op. 18 Nr. 4

Pupils of Clara Schumann. Fanny Davies, Ilona Eibenschütz, Adelina de Lara, Pearl GEMM 292–299, P1986.

Pupils of Clara Schumann. Fanny Davies, Ilona Eibenschütz, Adelina de Lara, Pearl GEMM CD 9904-0, P1991.

Fanny Davies plays Schumann, Pearl GEMM CD 9291, P1999.

Welte-Mignon Piano, Tudor 7104.

Welte-Mignon Piano Rolls, Naxos Historical Great Pianists 8.110679.

 

LITERATUR (Auswahl)

Fanny Davies, „About Schumann’s Pianoforte Music“, in: MusT 810 (1910), S. 493–496/565–567.

Dies., „On Schumann. And Reading Between the Lines“, in: Music & Letters 6 (1925), S. 214–223.

Dies., „The Pianoforte Concertos“, in: Music & Letters 8 (1927), S. 224–226.

Dies., „Some Personal Recollections of Brahms as Pianist and Interpreter“, in: Cobbett’s Cyclopedic Survey of Chamber Music, hrsg. von Walter Wilson Cobbett u. Colin Mason, 3 Bde., Bd. 1, London 1929.

Royal College of Music, Centre for Performance History, Nachlass Fanny Davies, Briefe, Signatur MS 7501a, MS 7501b, MS 7501c, MS 7502, MS 7503

Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig, Bibliothek/Archiv: Inskripitonsregister, Signatur A, I.1 3659; Inskription, Signatur A, I.2 3659; Zeugnis A, I.3 3659

Athenæum 1896 I, S. 723; 1906 I, S. 234; 1907 I, S. 364

English Illustrated Magazine 1892, Mai, S. 646f.

Jahresbericht des Dr. Hoch’schen Conservatoriums für alle Zweige der Tonkunst zu Frankfurt am Main 1883/1884, S. 24, 35, 36, 38, 42, 43; 1884/1885, S. 5, 17, 18, 20, 23, 27f., 28; 1885/1886, S. 33

Lute 1896, Juni, S. 516

Magazine of Music 1893, Nov., S. 241; 1894, Aug., S. 170; 1896, Juli, S. 457

Minim 1895, Juli, S. 159; 1896, Aug., S. 163; 1897, Sept., S. 289

Monthly Musical Record 1897, S. 3; 1899, S. 82; 1902, S. 16; 1903, S. 229

Musical Herald 1905, Nov., S. 330f.; 1906, Okt., S. 312; 1910, Juli, S. 213, Nov., S. 324; 1913, Juli, S. 201

Musical News 1895 I, S. 40; 1896 I, S. 35, 514; 1900 II, S. 322

Musical Opinion and Music Trade Review 1895, Jan., S. 225; 1898, Dez., S. 162; 1906, Jan., S. 269

Musical Standard 1885 II, S. 255; 1894 II, S. 89; 1896 I, S. 4; 1896 II, S. 299; 1898 I, S. 263 (Suppl.); 1898 II, S. 28f.; 1906 I, S. 139; 1908 II, S. 235 (Suppl.); 1911 I, S. 182

MusT 1891, S. 363; 1898, S. 773, 847; 1901, S. 165; 1904, S. 250, 251; 1905, S. 365370; 1907, S. 236; 1926, S. 443

New Quarterly Musical Review 1895, Mai, S. 52

Review of Reviews 1892, S. 206

Saturday Review of Politics, Literature, Science, and Art 1907, Okt., S. 417; 1918, Febr., S. 135f.

The Strand 1906, S. 301f.

Violin Times 1904, Juni, S. 83

Windsor Magazine. An Illustrated Monthly for Men and Women 1899, S. 747f.

Frank/Altmann, Grove 5, New Grove 1, Oxford DNB

A. Ehrlich [d. i. Albert Payne], Berühmte Klavierspieler der Vergangenheit und Gegenwart. Eine Sammlung von 123 Biographien und 121 Porträts, Leipzig 21898.

Heinrich Hanau, Dr. Hoch’s Conservatorium zu Frankfurt am Main. Festschrift zur Feier seines fünfundzwanzigjährigen Bestehens (18781903), Frankfurt a. M. 1903.

Berthold Litzmann (Hrsg.), Clara Schumann, ein Künstlerleben. Nach Tagebüchern und Briefen, 3. Bde., Bd. 3: Clara Schumann und ihre Freunde. 18561896, Leipzig 1908.

Henry Mackinnon Walbrook, „Some Schumann Memories. A Conversation with Miss Fanny Davies“, in: Pall Mall Magazine 207 (1910), S. 6166.

Mathilde Verne, Chords of Remembrance, London 1936.

Adelina de Lara, „Clara Schumann’s Teaching“, in: Music & Letters 16 (1945), S. 143147.

Dies., Finale, London 1955.

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Peter Cahn, Das Hoch’sche Konservatorium in Frankfurt am Main (18781978), Frankfurt a. M. 1979.

Nancy B. Reich, Clara Schumann. The Artist and the Woman, Ithaca u. London 1985.

Samuel Lipman, The Pupils of Clara Schumann and the uses of tradition“, in: Music and More. Essays 19751991, hrsg. von dems., Evanston/IL 1992, S. 130–140.

Claudia de Vries, Die Pianistin Clara Wieck-Schumann. Interpretation im Spannungsfeld von Tradition und Individualität (= Schumann-Forschungen 5), Mainz 1996.

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Dorothy de Val, Fanny Davies. ‚A messenger for Schumann and Brahms‘?“, in: The Piano in Nineteenth-Century British Culture. Instruments, Performers and Repertoire [themed session at the Fifth International Biennial Conference on Music in Nineteenth-Century Britain, held at the University of Nottingham in July 2005], hrsg. von Therese Marie Ellsworth u. Susan Wollenberg (= Music in Nineteenth-Century Britain), Aldershot 2007, S. 217237.

Janina Klassen, Clara Schumann. Musik und Öffentlichkeit (= Europäische Komponistinnen 3), Köln 2009.

Stella Oesch, Die Pianistinnen Fanny Davies und Adelina de Lara und ihre Verbindung zur musikalischen Tradition Clara Schumanns, Magisterarbeit, Universität Wien 2009.

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Silke Wenzel, „Fanny Davies“, in: MUGI. Musik und Gender im Internet, http://mugi.hfmt-hamburg.de/A_lexartikel/lexartikel.php?id=davi1861, Zugriff am 29. Juli 2012.

BBC Proms, Performances, http://www.bbc.co.uk/proms/archive/search/performers/fanny-davies/1, Zugriff am 23. Sept. 2012.

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Wolfgang Lempfried, Schülerinnen von Clara Schumann, http://www.koelnklavier.de/texte/klavier/schumann-schueler.html, Zugriff am 15. Sept. 2012.

 

Bildnachweis

Sammlung Manskopf der Goethe Universität Frankfurt a. M., http://edocs.ub.uni-frankfurt.de/volltexte/2003/7808441/, Zugriff am 22. Sept. 2012.

Musical Standard 1898 I, S. 263

Pall Mall Magazine 1910, S. 64

 

Annkatrin Babbe

 

© 2015 Freia Hoffmann