Europäische Instrumentalistinnen
des 18. und 19. Jahrhunderts

 

Tunner, Marie (Pseudonym: Eugen Eisenstein)

* 15. Apr. 1844 in Graz, † 20. Okt. 1870 in Leoben (Steiermark), Pianistin, Klavierlehrerin und Musikschriftstellerin. Im Geburtshaus in Graz, Neugasse 156 (heute Hans-Sachs-Gasse 1), war die „Ständische Zeichnungsakademie und Bildergalerie“ untergebracht, der Maries Vater, der Maler Joseph Ernst Tunner (1792−1877), als Direktor (seit 1840) vorstand. Er war in zweiter Ehe mit Maria Tunner (1814−1901), der Tochter seines Bruders Peter Tunner (1786−1844), verheiratet. Zwei Töchter aus dieser Ehe erreichten das Erwachsenenalter. Marie, die als Pianistin tätig sein sollte, folgte Sylvia (1851−1907), die Malerin wurde. Die Familie Tunner war eine in der gesamten Steiermark hochangesehene Familie. Joseph Tunner, der als Maler dem Kreis der Nazarener angehörte, war spezialisiert auf Portraits und religiöse Kunst. Zahlreiche Mariendarstellungen und Altarbilder in Graz und Umgebung (auch im heutigen Italien und in Slowenien) stammen von ihm. Tunner portraitierte häufig seine Frau sowie seine Töchter im Kleinkindalter, deren Gesichtszüge auch in manchen Engel- und Puttendarstellungen erkennbar sein sollen (Rabl 1943, S. 6). Die streng religiöse Haltung des Vaters prägte auch das Familienleben und die Erziehung der Töchter, die in einem Hause aufwuchsen, in dem neben Musik, bildender Kunst und Literatur auch Fremdsprachen von Bedeutung waren.

Marie Tunner, deren musikalische Begabung sich schon in frühen Jahren zeigte, scheint als Klavierschülerin Carl Evers’ (1819−1875) auf, der 1858 eine Musikalienhandlung in Graz eröffnete und auch als Komponist und Klavierlehrer − z. B. von Marie Baumayer (1851−1931) und Kathinka Phrym − bis 1872 in Graz tätig war. Marie Tunners erste Konzertauftritte könnten im Zusammenhang mit den von Evers in Graz veranstalteten „Matineés Musicales“ stehen. Als „sichere wie fertige“ (Tagespost 18. Dez. 1864) Pianistin wird Marie Tunner in Anschluss an einen Auftritt am 18. Febr. 1864 bezeichnet, bei dem sie zwei Werke Carl Evers’ im Rahmen eines Konzertes des Wiener Harfenisten Anton Zamara (1829−1901) „aus besonderer Gefälligkeit“ (ebd.) vortrug. Am 19. März 1865 trat sie in einem Konzert, veranstaltet vom 1815 gegründeten „Musik-Verein für Steiermark“, auf, in dem sie mit dem Klavierkonzert d-Moll KV 466 von Wolfgang Amadeus Mozart im Mittelpunkt des Programms stand. Tunners Vortrag war in der zeitgenössischen Auffassung „einfach, mädchenhaft und ohne besonderen Ausdruck; würde auch besser für Salonpiecen, wie für große Konzertstücke passen, weil ihr hiezu die nöthige Kraft fehlt. Im letzten Satze war das Fräulein schon sichtlich ermüdet. Im Allgemeinen hat sie ziemliche Geläufigkeit und reine Intonation“ (Grazer Telegraf, Morgenblatt, 21. März 1865). In einer anderen Rezension wurde der Vortrag als „discret“ (Tagespost 20. März 1865) beschrieben und die „Bescheidenheit“ (ebd.) des Auftretens bei gleichzeitigem großen Applaus hervorgehoben .

 

Konzert 19. März 1865. Marie Tunner spielt Mozarts Klavierkonzert d-Moll KV 466.

 

Im Rahmen eines Solo-Klavierabends am 6. Febr. 1870 wich Tunner in der Programmgestaltung von der damals üblichen Mischung des Repertoires ab und wählte vielmehr eine historisch-chronologische Präsentation von Klavierwerken. Dabei dürfte sie sich an Vorbildern orientiert haben, beispielsweise an den sogenannten Historischen Concerten, aber auch an einzelnen Interpreten bzw. Interpretinnen. Zeitlich naheliegend käme dafür Clara Schumann in Frage, die bereits 1866 in Graz aufgetreten war und am 1. Jan. 1870 dort ein Soloprogramm mit chronologischer Programmfolge spielte. Das Solo-Konzert Tunners fällt nicht nur durch die Nähe zu Schumanns Konzertauftritt und die spezifische Programmgestaltung auf, sondern auch durch die in der Tagespresse empfohlene Konzertvorbereitung, die dem Publikum vor dem Konzert durch den Kauf von schriftlichen, im Buchhandel aufgelegten Programmeinführungen nahegelegt wurde. Die Konzertkritiken (Grazer Tagespost, Grazer Volksblatt, jeweils 8. Febr. 1870) heben die Leistung der Pianistin hervor, wobei die Tatsache, dass sie das Konzertprogramm auswendig gespielt und solistisch bewältigt hatte, offensichtlich besonders erwähnenswert war. Auch auf die Spielweise Tunners wird näher eingegangen: „Aufrichtig gestanden, auch uns wurde anfangs bange, da wir beim Anblicke des reichhaltigen Konzertprogramms, bestehend nur aus Klavierpiecen, nicht nur eine Monotonie der Produktion der Konzertgeberin, sondern auch die Erschöpfung der Konzertgeberin befürchteten. Doch unsere Besorgniß schwand bald, denn Frl. Marie Tunner, die Konzertgeberin, obwohl keine Klavierkünstlerin ersten Ranges im Sinne des jetzigen modernen Virtuosenthums, welches nur durch äußeren Effekt ohne jeden inneren Gehalt blendet und in halsbrecherischen Passagen den einzigen Vorzug zu finden glaubt, erwies sich als ganz verständige Darstellerin der vorgeführten klassischen Werke eines Scarlatti, Seb. Bach, Beethoven, Mendelssohn, Schubert, Field und C. M. Weber. Der Anschlag des Fräuleins Tunner ist ganz korrekt, die Koloratur rein und der Gebrauch des Pedales sehr mäßig, welcher letztere Umstand bei klarer Wiedergabe klassischer älterer Werke sehr schwer ins Gewicht fällt“ (Grazer Volksblatt 8. Febr. 1870).

 

Marie Tunner, Konzertanzeige aus dem Grazer Volksblatt.

 

Wie es in der damaligen Zeit charakteristisch für wohlhabende Frauen ihres Standes war, trat auch Tunner ausschließlich unbezahlt und zu wohltätigen Zwecken auf, wohl aber mit klaren künstlerisch-erzieherischen Zielen, wie aus der Konzertgestaltung hervorgeht, aber auch mit dem Ansinnen, die Musik inhaltlich zu vermitteln. Hinzu kam das Bestreben, weitere Neuerungen im Musikleben einzuführen, insbesondere im Bereich der Kirchenmusik. Auch die Gründung eines Frauenchores wird Tunner zugeschrieben. „Man erzählte mir von ihrer etwas ungewöhnlichen Art, Concerte zu veranstalten, wie sie nämlich sämmtliche Nummern allein zu spielen pflegte, auch wol ihren Zuhörern ein gedrucktes Programm in die Hände gab, worin sie denselben ausführlich zu Gemüth führte, was sie bei jedem Stücke künstlerisch zu empfinden und wie sie es aufzufassen hätten. Auch von ihren Bemühungen erzählte man mir, die Kirchenmusik zu reformieren, den Choral an die Stelle des Kirchen-Orchesters zu setzen. Mit einem wohleingeübten Chore kunstsinniger Genossinnen, welchen sie angeworben, stürmte ihr Feuereifer gleichsam die hiesigen Pfarrkirchen und nahm den Kampf auf gegen die Geiger und Bläser. Sie gewann Terrain, zuletzt aber scheiterte ihre Neuerung doch an dem mit Erbitterung vertheidigten alten Rechte der Geiger und Bläser und an dem conservativen Fridensbedürfniß der Chorregenten und Pfarrverweser.

Man fand ihr Thun und Trachten wunderlich, sie wurde bespöttelt, angegriffen. Das kümmerte sie nicht; sie war nicht ehrgeizig. Sie war es so wenig, daß sie auch verschmähte, durch geheuchelte Bescheidenheit und Unterordnung unter fremde Meinungen die Gemüther zu bestechen. Sie sprach überall ihre Ueberzeugung mit jener Entschiedenheit aus, mit welcher dieselben nun einmal in ihrer Seele feststanden“ (Hamerling, in: Neue Freie Presse 27. März 1874).

Tunners Klavierspiel und ihre Auffassung von Musik können detailliert in ihren beiden Schriften über das Klavierspiel nachvollzogen werden, in denen sie nicht nur ihre Grundsätze zum Klaviervortrag und zur Klaviertechnik erläutert, sondern auf Feinheiten in der Interpretation des damaligen Repertoires eingeht. Dabei hebt sie ausdrücklich die Bedeutung der älteren Komponisten (wie Joh. Seb. Bach und Domenico Scarlatti) für die künstlerische Entwicklung der Klavierlernenden hervor. Das erste unter ihrem Pseudonym erschienene Buch,Die Reinheit des Claviervortrages. Dem Idealismus in der Tonkunst gewidmet von Eugen Eisenstein“Graz 1870,wurde in der Tagespresse, auch außerhalb von Graz, mit einer ausführlichen Beschreibung angekündigt: „Das Buch hat die Aufgabe, talentirten Musiklernenden, und fast mehr noch deren musikliebenden Angehörigen das Wesen idealen, beseelten Vortrages zu erklären, die Richtung und den natürlichen Entwicklungsgang eines solchen Vortragstudiums zu beschreiben und vor den hierin am meisten gefährdeten Verirrungen zu warnen. Da in der ganzen Methode des Buches das Gewicht auf die zur künstlerischen A n s c h a u u n g geschulte Fantasie gelegt ist, so dürfte die Schreibweise auch dem in Musik wenig erfahrnen Kunstfreund anschaulich und einleuchtend erscheinen“ (Grazer Volksblatt 5. Dez. 1869, Allgemeine Zeitung Augsburg 14. Nov. 1869).

Tunners Auffassung vom „Idealismus in der Tonkunst“ steht zweifellos im engen Zusammenhang mit der Gedankenwelt von Marie Tunners Vater, der ebenfalls 1870 sein Konzept für den „Idealismus, Realismus und Materialismus in der Malerei“ veröffentlichte. Marie Tunner beschreibt in ihrem ersten Buch nicht nur den Klaviervortrag im Allgemeinen, sondern bespricht vor allem auch Komponisten und Werke im Einzelnen, was in der zeitgenössischen Wahrnehmung positiv und als Besonderheit aufgefasst wird. Unter den Anleitungen zur Interpretation von Klavierwerken nimmt Chopin einen auffällig breiten Raum ein. Als Dokument für die pianistische Bandbreite der Spielpraxis im 19. Jahrhundert kann gelten, dass Tunner dem vierhändigen Spielen von Streichquartetten oder Symphonien große Bedeutung zukommen lässt. Im Rahmen der übrigen zeitgenössischen Literatur zum Klavierspiel wird Marie Tunners Buch eine Nähe zu Adolph Kullaks „Kunst des Anschlags“ (1855), „Das Musikalisch-Schöne“ (1858) und „Ästhetik des Clavierspiels“ (1861) nachgesagt (Kullak-Niemann 1920, S. 115−117).

Ein zweites Buch mit dem Schwerpunkt „Claviertechnik“ erschien 1885 posthum. Es wurde von Maries Schwester, Sylvia Tunner, vollendet (Datierung des Vorwortes 1. Mai 1885). In „Die Reinheit der Claviertechnik“ geht es weniger um Klaviertechnik im engeren Sinn, als vielmehr um das „ideale“ Klavierspielen, dem die Technik stets untergeordnet sein müsse, wobei Tunner die unterschiedlichen Typen von Lernenden, die die Lehrenden beim Unterrichten vor Augen haben sollten, unterscheidet. Hier fallen Begriffe wie „Hausspieler“ und „Salonspieler“ (Tunner 1885, S. 96). Wie im Vorwort zu diesem Buch und auch von anderen Zeitgenossen notiert wird, sind die in den beiden Schriften zum Klavierspiel festgehaltenen Gedankengänge auch jene, die Marie Tunner als Klavierlehrerin weitervermittelt hat: „Marie war eine vollendete Kunstpianistin. Nach den Kunstauffassungen ihres Vaters gebildet, begnügte sie sich nicht, durch technische Fertigkeiten zu glänzen, sondern wußte in den Geist der klassischen Musik einzudringen und auch ihren Schülern die richtige musikalische Auffassung mitzutheilen. Diesen Zweck verfolgte sie auch in ihrem Werke, betitelt: ‚Die Reinheit im Klaviervortrage‘“ (Brief von Karl Gottfried Leitner an Constant v. Wurzbach, Graz 16. April 1883).

 

„Die Reinheit des Claviervortrages" − Titelblatt und Inhaltsverzeichnis.

 

Rund zehn Jahre nach ihrem Tod erwachte das Interesse an Marie Tunners Biographie und Leistungen, die daraufhin von den damaligen Persönlichkeiten des Grazer Kulturlebens festgehalten wurden (Leitner, Hamerling, Kienzl). Marie Tunners Konzerttätigkeit dürfte sich auf den Raum Graz beschränkt haben, wenngleich ihr Ruf als Pianistin zum Teil über die Landesgrenzen reichte. Ihre Bücher fanden Eingang in das Corpus der deutschsprachigen, ästhetisch orientierten klavierpädagogischen Literatur bzw. in die Besprechung dieser Literatur. Einige Autoren betonen die Tatsache, dass das Buch von einer Frau geschrieben wurde. Laut Wilhelm Kienzl „gewahren wir [im Claviervortrag] wiederholt geistreiche Seitenblicke auf berühmte noch lebende producirende wie reproducirende Künstler. − Dies Verfahren ist hier das  e r s t e  M a l, und zwar in wahrhaft schöner und anregender Weise durchgeführt. […] Es gibt allerdings ganz vorzügliche Werke für Clavierstudien […,] aber in Bezug auf die Vortragsweise jedes einzelnen Meisters wurde noch nichts Aehnliches geschrieben.− Dies mußte der poetischen Feder einer Frau überlassen bleiben“ (Kienzl, (1877), 1886, S. 234).

 

SCHRIFTEN

Handprogramme [von 1870 und davor, bisher unauffindbar]

[Marie Tunner,] Die Reinheit des Claviervortrages. Dem Idealismus in der Tonkunst gewidmet von Eugen Eisenstein, Graz 1870.

S[ylvia] Tunner, Die Reinheit der Claviertechnik, Graz 1885.

 

LITERATUR

Briefe von Karl Gottfried Leitner an Constant v. Wurzbach, 1883, Wiener Stadt- und Landesbibliothek, Handschriftensammlung.

Der Musikverein für Steiermark. Dessen Wirken in den Jahren 1859 bis inclusive 1869. Zusammengestellt von Ignaz Hofmann, Mitglied des steierm. Musik- und Ehrenmitglied des Grazer Männergesang-Vereines [Graz o. J.].

Allgemeine Bibliographie. Monatl. Verzeichnis der wichtigern neuen Erscheinungen der deutschen und ausländischen Literatur, Leipzig 1869.

Allgemeine Zeitung Augsburg, Beilage 14. Nov. 1869

AmZ 1871, Sp. 81−86; 1874, Sp. 254

Grazer Telegraf, Abendblatt, 26. Juni 1865

Grazer Volksblatt, 1869, 5. Dez.; 1870, 27. Jan., 4., 6., 8. Febr., 25. Okt.

Le Guide musical 1. Dez. 1870

Literarisches Zentralblatt für Deutschland 3. Apr. 1886

NZfM 1867, S. 24

Polybiblion. Revue bibliographique universelle 1870, S. 12

Signale 1870, S. 199

Tagespost[Graz]1864, 18., 20. Dez.; 1865, 20. März; 1869, 22. Dez., Beilage; 1870, 3. Febr., Abendblatt, 8. Febr., 23. Okt.

Frank/Altmann, Wurzbach, Riemann 11

Neuer Anzeiger für Bibliographie und Bibliothekwissenschaft, hrsg. von Julius Petzholdt, Dresden 1869.

Verzeichniß der Bücher, Landkarten etc., welche vom Juli bis zum Dezember 1869 neu erschienen oder neu aufgelegt worden sind, München 1869.

[Joseph] Tunner, „Idealismus, Realismus und Materialismus in der Malerei“, in: Tagespost [Graz] 1870, 17. Apr., 24. Apr.

Adolph Büchting, Bibliotheca Musica oder Verzeichniss aller in Bezug auf die Musik in den letzten 5 Jahren 18671871 im deutschen Buchhandel erschienenen Bücher und Zeitschriften. Mit Ausschluss der Liederbücher, wie überhaupt der Musikalien. Ein Handbüchlein für Buchhändler und alle Diejenigen, welche sich für die Musik interessiren, Nordhausen 1872.

Robert Hamerling, „Eine Idealistin der Tonkunst“, in: Neue Freie Presse [Wien] 27. März 1874, Abendblatt.

Robert Hamerling, „Aus der Gedankenmappe“, in: Heimgarten Okt. 1882, S. 34. Repr.: Siehe [Sylvia] Tunner, Die Reinheit der Claviertechnik, Graz 1885, S. 125−126.

Friedrich Hofmeister (Hrsg.), Musikalisch-literarischer Monatsbericht, Leipzig 1885.

Wilhelm Kienzl, „Ein originelles Buch (1877)“, in: Wilhelm Kienzl, Miscellen. Gesammelte Feuilletons und Aufsätze über Musik, Musiker und musikalische Erlebnisse, Leipzig 1886, S. 233−235.

Wilhelm Kienzl, „Reisen in Musicis. 7. In der Heimat“, in: Miscellen. Gesammelte Feuilletons und Aufsätze über Musik, Musiker und musikalische Erlebnisse, Leipzig 1886, S. 160.

Erster Nachtrag zu dem Verzeichniss der in der Leihanstalt für musikalische Literatur von Alfred Dörffel in Leizpzig enthaltenen Bücher und Musikalien, Leipzig 1890.

Aurelius Polzer, „Robert Hamerling und die Musik“, in: Festblätter zum 6. deutschen Sängerbundfeste in Graz 1902, S. 440.

Adolph Kullak, Die Ästhetik des Klavierspiels, hrsg von Walter Niemann, Leipzig 7 u. 81920.

Fritz Klabinus, Der steirische Nazarener. Joseph Tunner. Sein Leben und seine Kunst, Graz 1934.

Rosine Rabl, „Maria Tunner − eine Grazer Musikerin“, in: Tagespost [Graz], 8. Mai 1943, S. 6.

Erika Iberer, „Marie Tunner − eine vergessene ‚Idealistin der Tonkunst, in: Blätter für Heimatkunde 57 (1983), S. 23−24.

Elena Ostleitner, „Das Unterrichten ist meine Lebensmission − Zur Rolle der Frau bei der Entwicklung der modernen Klavierpädagogik“, in: Vjera Katalinić u. Zdravko Blažeković (Hrsg.), Music, words, and images. Essays in Honour of Koraljka Kos, Zagreb 1999.

Ingeborg Harer, „Frauen im Grazer Kulturleben“, in: Karin Marsoner u. Ingeborg Harer, Künstlerinnen auf ihren Wegen. Ein „Nachtrag“: Zur Geschichte des Grazer Musiklebens im 19. Jahrhundert (= Grazer Gender Studies 9), Graz 2003, S. 91−107.

Wolfgang Suppan (Hrsg.), Steirisches Musiklexikon, Graz 1962−1966, S. 608; rev. u. erw. Neuaufl., Graz 2009, S. 728f.

Ingeborg Harer, [ ... ] aus einem frauenhaft feinen und warmen Empfinden [...]‘. Marie Tunner (18441870) oder warum Frauenforschung immer noch aktuell ist“, in: Sarah Chaker u. Ann-Kathrin Erdélyi (Hrsg.), Frauen hör- und sichtbar machen ... 20 Jahre „Frau und Musik“ an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, Freistadt 2010, S. 25−36.

Ingeborg Harer, „Fräulein *** − eine Fiktion? Ein Beitrag zu unbekannten Künstlerinnen in Graz in fünf Bildern“, in: On.art. Zeitschrift für sozio-ökonomische Gesellschafts-Politik, Kunst und Kultur 1 (2011), S. 16f.

 

Bildnachweis

Programmzettel 19. März 1865, Steiermärkische Landesbibliothek Graz.

Konzertanzeige 6. Febr. 1870. Grazer Volksblatt 1. Febr. 1870, Steiermärkische Landesbibliothek Graz.

„Die Reinheit des Claviervortrages“, 1870, Privatbesitz.

 

Ingeborg Harer

 

© Freia Hoffmann 2012