Europäische Instrumentalistinnen
des 18. und 19. Jahrhunderts

 

Richtlinien für AutorInnen

Aufbau der Artikel
  • Name: abweichende Lesarten jeweils dahinter notieren und kursiv setzen, Nachnamen fett; z. B. Eibenschütz, Ilona, verh. Derenburg, Deerenburg.
  • bei mehreren Vornamen: auch wenn der Rufname nicht an erster Stelle steht, alle anderen Vornamen in Klammern setzen; z. B. Gottlieb, (Maria) Anna (Josepha Franziska).
  • Geburts- bzw. Sterbedatum und -ort („in“).
  • nur wenn der Geburtsort unbekannt ist, Nationalitätsan­gabe der Musikerin.
  • ggf. Geburtsdaten unbekannt, Sterbedaten unbekannt, Lebensdaten unbekannt.
  • Berufe in Stichworten: Instrument(e) in biographischer Reihenfolge (instrumentale Nebenfächer nur, wenn auch Auftritte bekannt sind); dann ggf. -lehrerin, Sängerin, Komponistin.
  • Aufbau kürzerer Artikel: Biographischer Abriss, in den Pressekommentare, Repertoire u. a. integriert sind.
  • Aufbau längerer Artikel: Biographischer Abriss (Elternhaus, Ausbildung, Reisen usw.), dann anschließen: Repertoire, Besonderheiten, spezif. Pressekommentare.
  • Apparat siehe unten.
Formales
  • Datumsangaben: Monate abkürzen (auch im Literaturverzeichnis): Jan., Febr., März, Apr., Mai, Juni, Juli, Aug., Sept., Okt., Nov., Dez.
  • Wiedergabe wörtlicher Zitate: in Anführungszeichen und kursiv setzen.
  • Fremdsprachige Zitate werden übernommen und – mit Ausnahme der englischen – anschließend ins Deutsche übersetzt (in Klammern, ebenfalls in Anführungszeichen und kursiv gesetzt).
  • Literaturangaben erfolgen in Klammern unmittelbar nach dem Zitat.
  • Bei Zitaten aus Zeitschriften: Zeitschriftentitel (ggf. abgekürzt) Jahr, Seitenzahl.
  • Bei Zitaten aus Aufsätzen oder Monographien: Autorenname, (enthält das Literaturverzeichnis mehrere Werke eines Autors, Angabe der Jahreszahl), Seitenzahl.
  • Bei Zitaten aus Briefen: handelt es sich um bekannte kritische oder leicht zugängliche Ausgaben, ist die Angabe des Datums ausreichend (keine Seitenangabe).
  • Zeitschriftentitel im Fließtext immer in Anführungsstriche setzen; bei erstmaliger Nennung Angabe des vollständigen Titels (ohne Untertitel), anschließend (wenn vorhanden) Abkürzungen verwenden.
  • Buchtitel imm Fließtext in Anführungszeichen setzen.
  • Künstlerische Werke: im Text kursiv setzen, Gattungen nicht kursiv; z. B.: die Mondscheinsonate von Beethoven, aber: Sonate op. 14 von Beethoven.
  • Namen von KomponistInnen und SchriftstellerInnen: Nennen des Vornamens, wenn die Personen unbekannt oder Verwechslungen möglich sind.
  • Lebensdaten von ZeitgenossInnen: Bei Familienmitgliedern angeben, ebenso bei LehrerInnen und SchülerInnen (also im persönlichen Umfeld), in anderen Fällen dann, wenn die Lebensdaten schwer recherchierbar oder Verwechslungen möglich sind. Unbekannte Lebensdaten ggf. mit Fragezeichen verdeutlichen: z. B. (?–1866).
  • Vornamen beim ersten Mal angeben, außer bei den ganz Berühmten: Beethoven, Liszt u. ä. Bei Aufzählungen von KomponistInnen (Repertoire) alle Vornamen angeben (also nicht „Werke von Mendelssohn, Joachim Raff, Chopin und Benjamin Goddard“, sondern: „Werke von Felix Mendelssohn, Joachim Raff, Frédéric Chopin und Benjamin Goddard“).
  • Leerzeichen einfügen zwischen „z. B.“ und „u. a.“ etc.
  • Auflösung von Pseudonymen: La Mara [d. i. Marie Lipsius]
Apparat
  • Werke: nur Kompositionen, die sich auf das eigene Instrument beziehen, Editionen für das eigene Instrument, Tonaufnahmen, Literatur.
  • Literatur (in dieser Reihenfolge): eigene Texte (Briefe, Tagebücher etc.), Quellen: zeitgenössische Zeitschriften (alphabetisch), Lexika (chronologisch), Briefe und Tagebücher von Zeitgenossen, dann weitere Literatur chronologisch, Internet-Beiträge.
  • Wenn ausreichend Literatur vorhanden ist: nur die Literatur angeben, in der die Person als Instrumentalistin eine Rolle spielt (und nicht nur als Komponistin u. ä.).
  • Seitenzahlen bei Sammelbänden nur in Bezug auf ganze Aufsätze angeben, keine einzelnen Seiten auflisten. Bei Monographien keine Seiten angeben.
  • Abkürzungen von Lexika und Zeitschriften siehe Abkürzungsverzeichnis.
  • Belege zur Person in Zeitschriften: Zeitschriftentitel (ggf. Abkürzung) Jahr, Seitenzahl.
  • Einige vor allem englische Zeitschriften sind unterschiedlich paginiert (nicht dem Kalenderjahr entsprechend). In diesem Fall Band (in römischen Ziffern), Monat oder Datum zufügen.
  • In der NZfM bis 1863 Halbjahresbände (I, II) angeben, da sie erst anschließend durchpaginiert ist.
  • Tageszeitungen: nur Erscheinungsdatum angeben.
  • Besonders umfangreiche und aussagekräftige Artikel/Rezensionen/Nekrologe in zeitgenössischen Zeitschriften oder Zeitungen werden im Literaturverzeichnis fett gesetzt (Datum bzw. Seite/Spalte fett).
Literaturangaben

(Literaturangaben in Anlehnung an „Die Musikforschung“)

 

Ungedruckte und gedruckte Ego-Dokumente (Briefe, Tagebücher etc.)

  • Vorname Name des Autors [ggf. in eckigen Klammern, nicht nötig, wenn im Titel zu Beginn genannt], Titel, hrsg. von Vorname Nachname, Ort (ggf. Auflage, hochgestellt) Jahr.
  • Beispiel: [Marie Fillunger], Mit 1000 Küssen Deine Fillu. Briefe der Sängerin Marie Fillunger an Eugenie Schumann 187593, hrsg. von Eva Rieger, Köln 2002. Mit Punkt abschließen. 

 

Monographie

  • Vorname Name, Titel (= ggf. Reihe), Ort (ggf. Auflage, hochgestellt) Jahr.
  • Beispiel: Silke Leopold, Claudio Monteverdi und seine Zeit (= Große Komponisten und ihre Zeit), Laaber ²1993. Mit Punkt abschließen. 

 

Faksimile und Reprint

  • Vorname Name, Titel, Ort Jahr, Faks.-Nachdr. oder Repr. Ort Jahr. Mit Punkt abschließen.
  • Beispiel: Edouard Titon du Tillet, Le Parnasse François, Paris 1732, Repr. Genf 1971. 

 

Aufsatz in Sammelband

  • Vorname Name, „Titel“, in: Titel Sammelband, hrsg. von Vorname Name (= ggf. Reihe), Ort (ggf. Auflage, hochgestellt) Jahr, Seite(n). Mit Punkt abschließen.
  • Beispiel: Carl Dahlhaus, „Eine wenig beachtete Formidee. Zur Interpretation einiger Beethoven-Sonaten“, in: Analysen. Beiträge zu einer Problemgeschichte des KomponierensHans Heinrich Eggebrecht zum 65. Geburtstag, hrsg. von Werner Breig u. a. (= BzAfMw 23), Stuttgart 1984, S. 250–275.

 

Sammelband

  • Vorname Name (Hrsg.), Titel, Ort (ggf. Auflage, hochgestellt) Jahr. Mit Punkt abschließen.
  • Bei mehreren Bänden wird zunächst die Gesamtzahl der Bände, dann der Einzelband in arabischen Zahlen angegeben (ggf. Bandtitel hinzufügen). Mit Punkt abschließen.
  • Beispiel: Peter Muck, Einhundert Jahre Berliner Philharmonisches Orchester, 3 Bde., Bd. 3: Die Mitglieder des Orchesters, die Programme, die Konzertreisen, Erst- und Uraufführungen, Tutzing 1982.

 

Aufsatz in Zeitschrift

  • Vorname Name, „Titel“, in: Zeitschriftentitel Heftnummer (Jahr), Seite(n).
  • Beispiel: Bernhard Meier, „Zum Gebrauch der Modi bei Marenzio. Tradition und Neuerung“, in: AfMw 38 (1981), S. 58–70. Mit Punkt abschließen.

 

Internetbeiträge

  • www-Adresse, Zugriff am … (Tag Monat [ggf. abgekürzt] Jahr). Mit Punkt abschließen.

 

Tonaufnahmen

  • Tonaufnahmen werden nach folgendem Muster aufgeführt: A Multitude of Pianists. Rare recordings from the Harry L Anderson Collection, Ipam Records 1206, P2000. Mit Punkt abschließen.

 

Allgemeines

  • Zwei AutorInnen werden mit u. versehen, ab drei: den ersten Autoren nennen, [u. a.] anfügen.
  • Zwei Orte werden mit u. versehen, ab drei: den ersten Ort nennen, [u. a.] anfügen.
Bilder
  • Wenn vorhanden, Porträt oder andere Abbildung (Titelblatt einer Klavierschule, Programm).
  • Bildunterschrift formulieren, wenn möglich mit Angabe des Künstlers. Mit Punkt abschließen.
  • Bildnachweis: Titel vollständig mit Seitenzahl; ist der Titel bereits im Literaturverzeichnis vorhanden, genügt ein Kurztitel, bei Bildern aus dem Internet der vollständige Link inkl. Datum des Zugriffs (z. B. Zeichnung von Delpech, http://wapedia.mobi/de/Datei:MmedeGenlis.jpg, Zugriff am 20. Sept. 2009.).
  • Urheberrechte beachten!

Für weitere Fragen siehe fertige Artikel.