Europäische Instrumentalistinnen
des 18. und 19. Jahrhunderts

 

Blahetka, (Anna, Anne, Maria, Marie,) Leopoldine, Léopoldine

* 15. Nov. 1809 in Guntramsdorf bei Wien, † 17. Jan. 1885 in Boulogne-sur-mer, Pianistin, Physharmonikaspielerin, Klavierlehrerin und Komponistin. Ihr Vater (Johann) Joseph (Leopold) Blahetka (1782–1857), ein Freund Beethovens, war damals Inspektor der Papierfabrik in Guntramsdorf, wird in anderen zeitgenössischen Quellen auch als Lehrer der Mathematik (Fétis, Biographie universelle) und Geschichte (AmZ 1832, Sp. 162) sowie „Professor der Stenographie“ (hs. Biographie) bezeichnet und betätigte sich als Musikschriftsteller. Ihre Mutter Barbara Sophia (Babette) Blahetka geb. Traeg war die Nichte des Wiener Musikverlegers Johann (Baptist) Traeg. Einer handschriftlichen Biographie zufolge, die im Archiv der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien verwahrt und als deren Verfasser der Vater angenommen wird, erhielt Leopoldine Blahetka „ihre erste musikalische Bildung durch ihre Mutter, eine vorzügliche [Glas-]Harmonika-Spielerin“ (Blahetka, S. 1). Nachdem die Familie nach Wien übergesiedelt war, erhielt Leopoldine weiteren Klavierunterricht von Joachim Hoffmann (1788–1856), Joseph Czerny (1785–1842), Katharina Cibbini geb. Koželuch, im Herbst und Winter 1823/24 kurzzeitig auch von Friedrich Kalkbrenner (1785–1849) und Ignaz Moscheles (1794–1870). Eduard von Lannoy (1787–1853) unterrichtete sie im Generalbass; Hieronymus Payer (1787–1845) und Simon Sechter (1788–1867) waren ihre Kompositionslehrer, Ersterer unterwies sie auch im Physharmonika-Spiel. Ein Brief Joseph Blahetkas an den Beethoven-Biographen Schindler aus dem Jahre 1839 betont die wichtige Rolle, die Beethoven bei der Auswahl Joseph Czernys spielte, hatte er diesem Lehrer doch auch seinen Neffen Karl als Schüler anvertraut. Darüber hinaus berichtet Joseph Blahetka auch von Übungen, die „Beethoven Leopoldinen durch bloße Punkte auf den Notensystem angedeutet und worauf sie sich selbst Figurationen für beide Hände auf mannigfaltige Weise in allen Tonarten konstruieren mußte, darauf hielt er besonders. Von Tonstücken verbot er ihr ein ganzes Jahr alles andere als Mozart, dessen Klavierwerke sie alle spielte“ (zit. nach Huber, S. 36). Auch später, so der Briefschreiber, habe Beethoven den Werdegang der Tochter mit Interesse begleitet.

In einem Konzert des Violinisten Eduard Jaell wurde die achtjährige Pianistin am 1. März 1818 erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Aus demselben Jahr ist ein Brief Joseph Dopplers an Franz Schubert überliefert, in dem er eine Bitte Joseph Blahetkas übermittelt: „Hr von Blahetka, welchen Du vermuthlich vom Hören oder durch das Spiel seiner kleinen Tochter aus kennen wirst, läßt Dich recht sehr bitten, für seine Tochter ein Rondo brillant oder was es immer seyn mag, welches besagtes Fräulein noch diesen Winter einstudieren und bei einer Akademie produziren könnte, nämlich für das Pianoforte mit Orchesterbegleitung zu komponiren, Du magst Schwierigkeiten, Sprünge, Läufe oder wie das Teufelszeug alles heisst, hineinmachen wie du willst, nur ausgenommen 8taven Spannungen oder dergleichen, welches für den Bau ihrer Hände nichts ist“ (8. Okt. 1818). Schubert ist dieser Bitte anscheinend nicht nachgekommen.

Nach ihrem ersten selbständigen Konzert am 28. März 1819 lobte die Wiener „Allgemeine musikalische Zeitung" „ihre für die Jahre wunderbare Fertigkeit, die Deutlichkeit, mit der sie die schwersten Stellen spielte“ und ihren „geschmackvollen Vortrag“ (Wiener AmZ 1819, Sp. 216). Am 3. Apr. 1820, elfjährig, war sie im Landständischen Saal die Solistin in Beethovens Klavierkonzert B-Dur op. 19, worauf in derselben Zeitung der „singbare Vortrag der Melodien, der jederzeit richtige Ausdruck, die klare Ausführung der bedeutenden […] Schwierigkeiten, die Sicherheit und Tactfestigkeit der lieben Kleinen“ hervorgehoben wurden (Wiener AmZ 1820, Sp. 230). Gelegentlich wird in Konzertbesprechungen die Wahl ihres Repertoires, besonders die Einbeziehung von Kompositionen ihres Lehrers Joseph Czerny, kritisiert.

Eine erste Konzertreise führte sie 1821 nach Prag, Karlsbad und Teplitz, eine zweite 1825/26 nach München, Karlsruhe, Frankfurt a. M., Kassel, Braunschweig, Bremen, Hamburg, Lübeck, Berlin, Leipzig (Gewandhaus), Pillnitz und Dresden. Eine Besprechung aus Frankfurt a. M. lobt die „gediegensten und glänzendsten Eigenschaften einer ausserordentlichen Pianofortespielerin: einen vortrefflich geperlten Anschlag, eine Fertigkeit, welche keine Schwierigkeiten unbesiegt lässt, einen seelenvollen, mit dem edelsten Geschmacke verknüpften Vortrag“ (AmZ 1825, Sp. 671f.), während Adolph Bernhard Marx in der Berliner „Allgemeinen Musikalischen Zeitung" zwar ihren „gebildeten Geschmack und Karakter“ hervorhebt, jedoch Kritik am Repertoire übt: „Möge die schon so weit vorgeschrittene Künstlerin sich nur vor der Verderbnis der Modeseichtigkeit bewahren und überzeugt sein, dass ein wahres Gedeihen und selbst dauerndes Glück bei dem Publikum nur durch ein ernstes Halten am Tüchtigen und Besten gewonnen wird. Als Künstler kann der Virtuos sich gar nicht besser dokumentiren, als durch eine Wahl guter Kompositionen“ (Berliner AmZ 1826, S. 111). Das „dauernde Glück bei dem Publikum“ allerdings war nur durch Programme zu erringen, die auch Zugeständnisse an seinen Geschmack enthielten. So hatte kurz zuvor die Zeitschrift „Cäcilia" aus Wien berichtet, dass fast alle „Concertgeber schlechte Geschäfte machen. Von den Concerten einzelner Künstler werden, außer den Herren Moscheles und Kalkbrenner [...] und der hiesigen jungen Klaviervirtuosin Leopoldine Blahetka, wohl wenige ohne Schaden davongekommen seyn“ (Cäcilia 1824, S. 198). Zu den publikumswirksamen Attraktionen gehörte es, dass Leopoldine auf dieser Konzertreise auch eine Physharmonika mit sich führte, die sie seit 1822 gelegentlich in ihre Programme einbezogen hatte. Die „Allgemeine musikalische Zeitung" berichtet dazu aus Bremen: „Zum ersten Mal hörten wir hier die Physharmonica, indem Dem. B. von ihr selbst componirte Variationen, den Bass auf dem Flügel und die Discantstimme auf der Physharmonica, mit unglaublicher Fertigkeit vortrug“ (AmZ 1826, Sp. 430). Eigene Kompositionen hatte sie seit 1823 häufig in ihre Programme aufgenommen, darunter zahlreiche Variationen für Klavier (teilweise mit Orchesterbegleitung), eine Polonaise für Klavier und Violoncello op. 9 sowie die gemeinsam mit Léon de St. Lubin komponierten konzertanten Variationen op. 3 für Klavier und Violine. Die meisten ihrer Kompositionen (64 mit Opusnummern versehene und 12 WoO) wurden in deutschen, französischen und englischen Verlagen veröffentlicht.

In den nächsten Jahren gab Leopoldine Blahetka in Wien regelmäßig Konzerte, unterrichtete, pflegte Kontakte zu namhaften Musikern wie Beethoven, Schubert und Chopin und trat am 16. Mai 1828 in einem Wohltätigkeitskonzert Niccolò Paganinis auf. Eduard Hanslick charakterisiert ihr Wirken in Wien, dem „Stapelplatz von Wunderkindern“, rückblickend folgendermaßen: „Von diesen Wunderkindern retteten manche ihr Talent in die späteren Jahre hinüber und erfreuten das Publicum auch nach erreichter Mündigkeit. Dazu gehörte vor Allen Leopoldine Blahetka, die anmuthige Pianistin, deren alljährliches Concert jederzeit sein anerkennendes Publicum fand. […] L. Blahetka spielte namentlich Beethoven’sche Compositionen oft und mit Glück“ (Hanslick, S. 224).

1830 konzertierte die Musikerin in Graz und Klagenfurt. Eine Münchener Zeitung erwähnt auch „die glänzende Aufnahme die sie in Italien fand" (Der Bazar für München und Bayern 1830, S. 492). Eine weitere Reise begann im Herbst desselben Jahres und führte über München, Augsburg, Stuttgart, Karlsruhe, Mannheim, Frankfurt a. M., Gotha, Den Haag und Brüssel nach London, wo sie in mehreren Konzerten „außerordentlichen Beyfall“ bekam (Castelli 1831, S. 91, 115). In Den Haag hatte sie für ihr zweites Konzert „ein Potpourri componirt, und in dasselbe zwey holländische Nationallieder Wilhelmus van Nassouw und Neederlands Blood eingewebt, welche den allgemeinsten Enthusiasmus erregten“ (Castelli 1831, S. 199; später wurde die Komposition unter dem Titel Erinnerungen an Holland als op. 33 gedruckt).

Nach einem letzten Konzert in London im Jahre 1832 wird 1833 erstmals Boulogne-sur-mer an der Nordküste Frankreichs als Aufenthaltsort genannt. Obwohl es zunächst so schien, als sei dieser Wohnort vorübergehend, entschieden Leopoldine Blahetka und ihre Eltern, sich in diesem von zahlreichen Gästen aus ganz Europa besuchten Seebad dauerhaft anzusiedeln. Außer einigen Reisen nach London und Paris (Rössl, S. 53) ist keine Reisetätigkeit mehr nachweisbar. Leopoldine Blahetka, die fließend französisch und englisch sprach, wurde mit ihrer Unterrichtstätigkeit, ihren privaten und öffentlichen Konzerten und ihren Aktivitäten in der Société Philharmonique zu einer prägenden Figur des Musiklebens in Boulogne-sur-mer. Nekrologe in der lokalen Presse bezeugen die große Achtung, die ihr und ihrer Familie entgegengebracht wurde. Der Vater starb 1857, die Mutter 1864.

 

WERKE FÜR KLAVIER SOLO

Variations sur la Cavatine favorite „Cara deh attendimi“ (Rossini, Zelmira) op. 1, Wien ca. 1822; Variations sur un thème original op. 6, Wien o. J.; 12 Nouvelles Allemandes & Coda op. 8 (NA: Körborn 2015); Variations sur un thème favorit (de Moise) op. 13, Augsburg o. J.; Polonaise op. 19, Wien 1828; Variations brillantes sur le Siège de Corinthe (Rossini), ad lib. mit Orchester- oder Quartettbegleitung, op. 20, Hamburg, Wien ca. 1828; Six Valses avec Trio et Coda op. 26, Wien ca. 1830; Variations sur un thème tyrolien op. 27, Hamburg, Wien ca. 1834; Variations sur la chanson nationale autrichienne „Gott erhalte Franz den Kaiser”, ad libitum mit Orchester- oder Quartettbegleitung op. 28, Hamburg, Darmstadt ca. 1834; Variations sur un thème de Gallenberg, ad libitum mit Orchester- oder Quartettbegleitung, op. 29, Bonn ca. 1834; Erinnerungen an Holland. Fantasie und Variationen über holländische Volkslieder op. 33, Mainz, Rotterdam, Leipzig ca. 1844; Six Valses Autrichiennes op. 35, London, Paris o. J.; Trois Rondeaux élégants op. 37, Paris, Leipzig ca. 1844; Souvenir d’Angleterre. Fantaisie sur des themes nationaux Anglais, ad libitum mit Orchester- oder Quartettbegleitung, op. 38, Lpz. ca. 1839; Six Valses à la Viennoise op. 42, Lpz., Paris ca. 1839 (NA: Körborn 2014); Deux Nocturnes op. 46, Lpz. o. J.; Grand Duo (vierhändig) op. 47, Lpz. ca. 1844; Capriccio für Klavier op. 48, Lpz. ca. 1844; Fantaisie sur le Huguenots op. 54, Paris o. J.; Quadrille des Patineurs dans “Le Prophète” (Meyerbeer) op. 56; Caprice elegant op. 59, Paris o. J.; Fantaisie sur des Romances de la Reine Hortense op. 61, Paris o. J.; 4 e Nocturne op. 62, Paris o. J.; Thème original avec variations op. 63, London o. J.; Variations WoO 8; Walzer WoO 9, Wien ca. 1824; Walzer WoO 10, Wien ca. 1825; Walzer WoO 11, Wien ca. 1825; Ecossaise WoO 12, Wien ca. 1825

 

LITERATUR

Joseph Blahetka (?): [hs. Biographie Leopoldine Blahetkas], Abschrift in Rössl 1986; eine hs. Zusammenfassung „aus den handschriftlichen Mittheilungen des Vaters der Künstlerin“, beide im Archiv der Gesellschaft der Musikfreunde Wien

Briefe Joseph Blahetkas an Adolph Bäuerle 10. Nov. 1830, 24. Apr. 1834 und 2. Jan. 1840, Stadtbibliothek Wien, Abschrift in Rössl 1986

Abend-Zeitung [Dresden] 30. Juni 1825

Allgemeine Theaterzeitung 1824, S. 175, 160

AmZ 1819, Sp. 273f.; 1821, Sp. 312, 716f.; 1822, Sp. 146f., 228, 309f., 795f.; 1823, Sp. 266, 357; 1824, Sp. 287, 289, 449; 1825, Sp. 190, 240f.,671f.; 1826, Sp. 203, 266, 318, 430; 1827, Sp. 285, 375f., 763; 1828, Sp. 459; 1829, Sp. 328; 1830, Sp. 801; 1831, Sp. 107, 191; 1832, Sp. 162ff.; 1835, Sp. 207; 1837, Sp.60, 473; 1838, Sp. 66; 1841, Sp. 832f.

Annuaire de Boulogne de 1886

AWM 1841, S. 452

Der Bazar für München und Bayern 1830, S. 492

Berliner AmZ 1825, S. 153f.; 1826, S. 111, 130ff., 226f.; 1827, S. 167

Bertuch 1824, S. 528, 776; 1826, S. 302; 1827, S. 375; 1827, S. 260, 711

Brünner Zeitung der k.k. priv. mähr. Lehenbank 1825, (Brünner Wochenblatt) S. [341] (Gedicht); 1830, S. 672, 688, 704

Cäcilia 1824, S. 198f.

Carinthia 1830, S. 132

Castelli 1830, S. 132, 136, 156, 187, 196; 1831, S. 47, 163f., 199; 1832, S. 15, 54, 91, 115; 1833, S. 172; 1835, S. 27; 1838, S. 165

Court magazine and belle assemblee 1834, S. 133

Examiner 1832, S. 374

L’Express du Nord et du Pas de Calais 19./20. Jan.1885

France du Nord 21. Jan.1885

FritzschMW 1871, S. 779

Impartial 16 Juli 1857, 21. Jan. 1885

L’Index du Farceur 26. Jan. 1885

Innsbrucker Nachrichten 3. Febr. 1897

Iris 1831, S. 24, 36

Lloyd’s Weekly London Newspaper 4. Juni 1848, S. 8

Musical Examiner 1843, S. 194

Musical Standard 1909 II, S. 90

Musikalische Eilpost 1826, S. 94f.

MusW 1846, S. 389; 1847, S. 143, 421; 1852, S. 344f.

Neue Wiener Musik-Zeitung 1853, S. 188; 1854, S. 54

NZfM 1834 I, S. 168; 1834 II, S. 212; 1835 I, S. 118, II, S. 12, 40; 1839 II, S. 92; 1841 II

Österreichischer Beobachter 1827, 4. März; 1828, 5. Febr., 4. Apr.

Le pianiste 1833/34, S. 95

RGM 1834, S. 66, 275

Tagespost [Linz] 12. Sept. 1867

Der Wanderer 1832, 5., 19. Juli

Wiener allgemeine Theaterzeitung und Unterhaltungsblatt für Freunde der Kunst, Literatur und des geselligen Lebens 1820, S. 175f.

Wiener AmZ 1819, Sp. 192, 216f., 617; 1820, Sp. 229f.; 1821, Sp. 166, 504

Wiener Salonblatt 25. Mai 1873

Wiener Theaterzeitung 1819, S. 167; 1822. S. 494; 1824, S. 160; 1825, S. 112, 296, 347f., 478 (Gedicht); 1827, S. 108, 112, 138, 323 (mit Gedicht), 624; 1828, S. 258f.; 1830, S. 140, 355, 550; 1833, S. 808; 1836, S.  315; 1837, S. 1016

Wiener Zeitschrift für Kunst, Literatur, Theater und Mode 1821, S. 239; 1822, S. 89f.; 1824, S. 336; 1825, S. 228, 424; 1826, S. 609f.; 1827, S. 220;  1828, S. 80; 1830, S. 280

Wiener Zeitung 1824, 6. Mai, 18., 21. Juni; 1825, 7., 9., 11. Febr.; 1831, 2., 5. Juli

Sainsbury, Schilling, Schla/Bern, Mendel, Grove 1, Riemann 1, Wurzbach, Fétis, MGG 1 Erg., Cohen, MGG 2000, New Grove 2001

Eduard Hanslick, Geschichte des Concertwesens in Wien, 2 Bde., Bd. 1, Wien 1869, Repr. Hildesheim [u. a.] 1979.

Anna Gertrud Huber, Ludwig van Beethoven, seine Schüler und Interpreten, Wien u. Zürich 1953.

Schubert. Die Dokumente seines Lebens, hrsg. v. Otto Erich Deutsch, Kassel [u.a.] 1964.

Elisabeth Rössl, Leopoldine Blahetka. Eine Pianistin und Komponistin der Biedermeierzeit (Biographie und Werkverzeichnis), Diplomarbeit Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Wien 1986.

Clemens M. Gruber, Nicht nur Mozarts Rivalinnen. Leben und Schaffen der 22 österreichischen Opern-Komponistinnen, Wien 1990.

Freia Hoffmann, Instrument und Körper. Die musizierende Frau in der bürgerlichen Kultur, Frankfurt a. M. u. Leipzig 1991.

Elisabeth Rössl, „Leopoldine Blahetka. Eine Pianistin und Komponistin der Biedermeierzeit“, in: Biographische Beiträge zum Musikleben Wiens im 19. und frühen 20. Jahrhundert. Leopoldine Blahetka. Eduard Hanslick. Robert Hirschfeld, hrsg. von Friedrich C. Heller (= Musikleben 1), Wien 1992, S. 111–211.

Freia Hoffmann, „Die Wiener Pianistin Leopoldine Blahetka (1809–1885). Zwischen klassischer Tradition und marktgerechtem Virtuosentum“, in: Ich fahre in mein liebes Wien. Clara Schumann: Fakten, Bilder, Projektionen, hrsg. von Elena Ostleitner und Ursula Simek (= Frauentöne 3), Wien 1996, S. 111–120.

Christian Lambour, „‚Wir Wiener können stolz auf unsere Landmänninn seyn. Die ‚Beethoven-Schülerin Leopoldine Blahetka“, in: Maßstab Beethoven? Komponistinnen im Schatten des Geniekults, hrsg. von Bettina Brand u. Martina Helmig, München 2001, S. 77–85.

 

Bildnachweis

Ich fahre in mein liebes Wien. Clara Schumann: Fakten, Bilder, Projektionen, hrsg. von Elena Ostleitner und Ursula Simek, Wien 1996, S. 112.

 

Freia Hoffmann

 

© 2007 Freia Hoffmann