Europäische Instrumentalistinnen
des 18. und 19. Jahrhunderts

 

Peters, Beatrice (Mahalath Mabalath)

* Dez. 1876 in Gamlingay (Cambridgeshire), Sterbedaten unbekannt, Pianistin und Organistin. Über Beatrice Peters’ Kindheit und ihre erste Ausbildung gibt es keine Informationen. Sie studierte bei Cuthbert Harris (Lehrer an der London Organ School), Charles Harry Moody (Organist und Komponist) und Dr. Harry Alfred Hardings (Lehrer am Royal College of Organists). Im Jahr 1895 erlangte sie den Abschluss Associate of the London College of Music (A.L.C.M.) im Klavierspiel, und im Jahr 1908 erhielt sie dafür eine Silbermedaille der London Academy of Music. Außerdem führte sie Titel der Royal Academy of Music, des Royal College of Music und des Royal College of Organists (L.R.A.M., A.R.C.M., A.R.C.O.).

Über öffentliche Konzerte der Musikerin gibt es keine Informationen, dafür wirkte sie in einigen Gemeinden als Organistin. So spielte sie in der Gemeindekirche in Hatley St. George, nahe ihrem Geburtsort Gamlingay, die Orgel, ebenso wie im nahegelegenen Potton. Anschließend zog sie in den Norden Englands, nach Harrogate in Yorkshire, wo sie Organistin der Christ Church und Musiklehrerin an der Elmwood School wurde. Ab 1920 spielte sie die Orgel im Nachbarort Knaresborough. Es scheint sie allerdings noch weiter nach Norden gezogen zu haben, denn ihre nächste Gemeinde war die Dalry Parish Church in Schottland. Ab 1935 wirkte sie schließlich als Organistin der St. Michael’s Parish Church in Dumfries (Schottland).

Über die Lebensumstände von Beatrice Peters gibt es nur wenige Hinweise. Im „Dictionary of Organs and Organists“ (Thornsby, S. 395) wird sie noch 1921 als Miss Peters bezeichnet, was vermuten lässt, dass sie unverheiratet blieb.

 

LITERATUR

Magazine of Music 1895, S. 228

Musical Standard 1908 II , S. 160

Frederick W. Thornsby, Dictionary of Organs and OrganistsLondon 1921.

Warwick Bardon Henshaw, Biographical Dictionary of the Organ, 2003-2010, http://www.organ-biography.info/, Zugriff 29. Okt. 2010.

 

CF

 

© 2011 Freia Hoffmann