Europäische Instrumentalistinnen
des 18. und 19. Jahrhunderts

 

Krähmer, (Maria) Caroline, Karoline, Carolina, geb. Schleicher

* 17. Dez. 1794 in Stockach am Bodensee, † wahrscheinlich Apr. 1873 (Wien?), Klarinettistin, Geigerin, Pianistin, Gitarristin, Instrumentallehrerin und Komponistin. Ihr Vater war der Fagottist Franz Josef Schleicher (?–1819), ihre Mutter die Geigerin und Klarinettistin Josepha Schleicher geb. Straßburger. Caroline war das zweitälteste von 13 Geschwistern. Sie erhielt zunächst gemeinsam mit ihrer älteren Schwester Cordula Instrumentalunterricht von ihrer Mutter sowie Klavierunterricht vom ortsansässigen Chorregenten. Die Familie siedelte nach Stuttgart über, da der Vater dort eine Anstellung in der Königlichen Hofkapelle bekam. In Stuttgart hatten die beiden Schwestern Violinunterricht beim Hofmusikus Baumiller. Den Klarinettenunterricht der neunjährigen Caroline übernahm der Vater. „Schon nach 10 Monaten war die kleine Virtuosin im Stande, die zweite Stimme eines Terzetts für zwei Clarinetten und Fagott vorzutragen, welches Erstlingsdebut im gleichen Maaße Bewunderung und Beifall fand“ (Schilling). Da das Gehalt des Vaters nicht ausreichte, um die Familie zu ernähren, kündigte er seine Anstellung als Fagottist der Hofkapelle, sobald die beiden ältesten Schwestern alt genug waren, um gemeinsam mit ihm als Trio – in Begleitung der Familie – auf Konzertreise zu gehen. Die erste Reise im Jahre 1805 führte das Ensemble nach Tirol und in die Schweiz. Kriegsunruhen verhinderten eine geplante Weiterreise nach Italien. Einige Jahre lang lebten sie in Zürich, da sie dort ein regelmäßiges Konzertengagement hatten. Caroline Schleicher nahm hier Violinstunden bei Karl Friedrich Ochernal. Von Zürich aus bereiste das Trio in den Sommermonaten die umliegenden Kantone. „Aller Orten pries man dieses, ein selbstständiges Ganzes bildende Trio als einzig in seiner Art“ (Schilling). Als die ältere Schwester sich verheiratete, rückte Caroline Schleichers jüngere Schwester Sophie nach und machte das Trio wieder vollkommen. Die drei nahmen 1809 ein Engagement zur Kirchen- und Theatermusik in Baden an. Im Badener Orchester spielte Caroline Schleicher die erste Violine sowie alle Solostellen für Klarinette. Auch nahm sie häufig die Position des Dirigenten ein. Während eines wiederholten Winteraufenthaltes in Aarau erteilte sie Unterricht auf dem Pianoforte und der Gitarre und nahm Violinunterricht bei Zanaboni, dem Leiter des Aarauer Orchesters. 1811 tourte das Trio samt Familie durch Bayern, 1812 bis 1814 lebte die Familie am Hofe des Prinzen von Hohenzollern-Sigmaringen. 1814 bis 1815 wurde in Freiburg i. Br., Bern, München, Karlsruhe und Baden-Baden konzertiert. Da sich der Gesundheitszustand des Vaters verschlechterte, ließ sich die Familie in Pforzheim nieder, wo Franz Josef Schleicher eine Anstellung als Stadtmusikus annahm. Aufgrund anhaltender gesundheitlicher Probleme konnte er jedoch seinen Pflichten immer seltener nachkommen, und daher versah nach Schilling „die treue Caroline fortwährend mit pünktlichster Genauigkeit den Dienst in allen Zweigen“ bis zu seinem Tode 1819. Nach dem Tod des Vaters gab der Herzog von Baden Caroline Schleicher eine Anstellung im Karlsruher Orchester, wo sie neben Friedrich Fesca (1789–1826), bei dem sie auch Unterricht hatte, die Violine spielte. Daneben konzertierte sie in Museumskonzerten. In Karlsruhe gab sie auch Klavierunterricht und hatte Unterricht bei Franz Danzi (1763–1826) in Generalbass und Komposition. 1821 starb die ältere Schwester und hinterließ einen Sohn, der zu Caroline zog. In Begleitung ihres Neffen reiste sie durch Süd- und Norddeutschland (Speyer, Landau, Zweibrücken, Mannheim, Worms, Mainz, Biberach und Darmstadt, Augsburg, Landshut) und weiter nach Regensburg, Passau, Linz und Wien, wo sie 1822 in verschiedenen Theatern und auch vor Kaiser Franz I. in mehreren Hofkonzerten auftrat. Franz Danzi hatte ihr eine an Ignaz Franz Xaver Ritter von Seyfried gerichtete Empfehlung mit Bitte um Unterstützung bei ihrer Konzerttätigkeit in Wien mitgegeben.

Bereits bei  ihrem ersten Auftreten im Theater an der Wien erregte sie, durch Instrumentenwahl wie Qualität ihres Spiels, Aufsehen: „Man muß gestehen, wenn es an sich schon interessant ist, ein Frauenzimmer Instrumente, welche gewöhnlich nur von Männern gespielt werden, behandeln zu sehen, so ist es noch interessanter, wenn diese, wie Dem. Caroline Schleicher, mit solcher Anmuth und Virtuosität erscheinen. Dem. C. Schl. steht auf einer bedeutenden Stufe ihrer Kunst, und sollte uns ein solches Vergnügen noch öfter gewähren“ (Wiener Theaterzeitung 1822, S. 94). Am 27. Febr. 1822 gab sie im Wiener Musikverein ihr erstes eigenes Konzert und erfreute als Klarinettistin „durch den lieblichen anmuthigen Vortrag eines Concertino von Carl Maria von Weber und Variationen von eigener Composition. Zartheit und gefällige Delicatesse sind ihre Vorzüge; ein decrescendo und pianissimo macht ihr wirklich Ehre. Auch durch ihr Spiel auf der Violine erwies sie sich als eine tieffühlende Tonkünstlerinn. Sie spielte auf diesem Instrumente, zu welchem sich nicht wohl leicht ein Frauenzimmer entschließen wird, mit recht viel Fertigkeit, reiner Intonation und guter Bogenführung ein Pot-pourri von Danzi“ (Ebd., S. 115).

Am 19. Sept. 1822 heiratete Caroline Schleicher den k. k. Österreichischen Hof- und Kammermusikus und ersten Oboisten des k. k. Hoftheaters in Wien (Johann) Ernst Krähmer (1795–1837). Bei ihrem ersten gemeinsamen Konzert am 27. Okt. 1822 war auch Beethoven anwesend, der im März 1824 in seinen Konversationsheften notiert: „Du erinnerst dich noch der Violin u. Clarinet-spielerinn, die uns mit ihrem Mann, einem Hoboisten, so viel ich mich erinnere, begegnete, und nach Rußland reiste? – Auch die war im Concert [wahrscheinlich ist hier das Konzert am Donnerstag, 7. März 1824 im landständischen Saal gemeint], aber äusserst einfach gekleidet, in demselben Tuchmantel, worin ich sie damahls sah“ (Beethoven, Bd. 5, S. 194). Im Nov. und Dez. 1822 folgten gemeinsme Konzerte in Brünn und Lemberg. 1823 reiste das Ehepaar nach Russland (bis Kiew) und Ungarn (Preßburg, Pest und Ofen). Im Dez. 1824 kam es zu einer weiteren Begegnung zwischen Beethoven und dem Ehepaar Krähmer. 1825 konzertierte das Ehepaar in Prag, Karlsbad, Teplitz und Dresden; in Pillnitz spielten sie vor der Königin und dem König von Sachsen, „wofür sie kostbare Geschenke erhielten“ (Schilling), und gaben in Karlsbad im Verein mit der Sängerin Henriette Sontag zwei Konzerte. Bis Dezember 1835 sind regelmäßig Konzerte in Wien belegt. Im Hinblick auf gemeinsame Auftritte entstand wohl auch ein „Duo concertante [sic] für Oboe und Clarinette, componirt von E. Krähmer“  (Wiener Zeitung 5. Dez. 1835).

Caroline Krähmer gebar zehn Kinder, von denen fünf überlebten. 1834 nahm das Ehepaar den ältesten Sohn Karl (* ca. 1824) (Klavier, Violine) mit auf Konzertreise nach Salzburg, München und in die Schweiz (Neuchatel). Aug. 1834 bis Jan. 1835 unternahmen sie eine weitere Konzertreise über Salzburg nach München und Süddeutschland, der Schweiz und den Rheingegenden. Nach dem Tod des Ehemannes am 16. Jan. 1837 war Caroline Krähmer als Instrumentallehrerin in Wien tätig, wo sie unter anderem die neunjährige Marie von Ebner-Eschenbach unterrichtete. In den dezidierten Beschreibungen des Unterrichtes sowie eines Konzertes von Caroline Krähmer, dem Marie Ebner-Eschenbach beiwohnte, vermischen sich Tatsachen und schriftstellerische Fiktion, wie Freia Hoffmann (2004) nachwies. Noch im Jahr 1837 konzertierte Caroline Krähmer mit ihrem Sohn Karl in Wien. 1839 trat sie mit ihren beiden Söhnen Karl und Ernst (* ca. 1827) auf und spielte ein Trio für Klarinette, Klavier und Violoncello, welches nach Fétis eine Eigenkomposition war (was sich aber nicht sicher belegen lässt). In anderen Konzertberichten werden allerdings eigene Kompositionen des Öfteren erwähnt. Ihr letztes nachweisbares Konzert gab sie 1847 zusammen mit ihrem Sohn Ernst, der am Konservatorium studiert hatte und inzwischen Cellist am Grazer Theater war. 1856 – zu diesem Zeitpunkt war sie 62 Jahre alt – vermeldet Bock: „Die Clarinetbläserin Frau Krähmer gedenkt einen grösseren Kunstausflug zu machen“ (S. 78), weitere Nachweise dieser Konzertreise fehlen jedoch.

Ihr Repertoire für die Klarinette umfasste Werke von Jansa, Kreutzer, Tausch, Göpfert, Krommer, Beethoven, Tausch, Danzi, Weber, Meyerbeer, Franz Pechatscheck sowie „Klarinett-Variationen, componirt und vorgetragen von Mad. K.“ (AmZ 1825, Sp. 193); auf dem Klavier spielte sie u. a. Werke von Mozart und auf der Violine Kompositionen von Danzi, Kreutzer, Rode und Viotti. Pamela Weston zufolge komponierte sie auch unter dem Namen Karol Krähmer Lieder.

Caroline Krähmer war im deutschsprachigen Raum die erste professionelle Klarinettistin mit internationalem Renommée. Zudem war sie eine der wenigen professionellen Violinistinnen ihrer Zeit. Beides waren Instrumente, die für Frauen als unpassend galten. Der Autor A. J. Becher gibt die zeitgenössischen Zuschreibungen sehr pointiert wieder: Blasinstrumente werden von ihm generell als „unweiblich“ bezeichnet, „indem die Stellung des Körpers und die Verziehung der Gesichtsmuskeln, wie sie die Behandlung solcher Instrumente erheischt, allerdings nicht geeignet ist, die weibliche Schönheit zu erhöhen“ (AWM 1842, S. 190). Dementsprechend ist die Rezeption Caroline Krähmers von großen Ambivalenzen gekennzeichnet: von Faszination und Sensationslust ebenso wie von moralischen Bedenken, von einer männlich-weiblich polarisierenden Rhetorik bis hin zur ernsthaften Würdigung ihres Könnens. Eine Beurteilung ihrer musikalischen Leistungen findet überwiegend vor dem Hintergrund der Geschlechterthematik statt, wie z. Bin der „Allgemeinen musikalischen Zeitung“ 1822: „Auch als Violinspielerin leistete sie, mit Berücksichtigung ihres Geschlechtes, bedeutendes und befriedigte vollkommen“ (Sp. 228). Des Öfteren verdeckt der visuelle Eindruck die Wahrnehmung ihrer musikalischen Leistungen. So lesen wir in der Kritik eines Konzertes in Bern über Caroline Krähmer, „welche zur Seltenheit ihres Geschlechtes die Clarinette und Violine traktirte. Obschon beide Instrumente, welches erstere eine starke Brust, und letzteres einen gewandten Arm fordert, nicht geeignet sind, eine Frau zu zieren, so zeigte sie doch, daß sie vielen Fleiß auf das Studium derselben verwendet hatte; hätte sie doch die schöne Zeit der Harfe gespendet, sie würde unserem Auge willkommener gewesen sein“ (Intelligenzblatt für die Stadt Bern, Beilage, 19. Nov. 1834, S. 5).

Anscheinend hatte sich Caroline Krähmer auf der Klarinette eine weiche, dem Ideal von Weiblichkeit eher entsprechenden Spielweise zugelegt, möglicherweise, um die Verteidiger der Klarinette als musikalischer Männerdomäne zu besänftigen. „Es gehört eine gewisse Überwindung dazu, ehe man sich an das Exotische des Anblickes, eine Frau Clarinette blasen zu sehen, gewöhnt hat;  ist man aber mit diesem widerstrebenden Gefühle im Reinen, so kann man nicht läugnen, daß  Mad. Krähmer einen bedeutenden Grad von Vollkommenheit auf diesem schwierigen Instrumente erreicht hat. Mit Vergnügen bemerkten wir, daß die Virtuosinn seit ihrem vorjährigen Auftreten einen besondern Fleiß auf die Weichheit und Anmuth des Tones verwendet hat, eine Sorgfalt, die bey diesem Instrumente zweyfach verdienstlich ist. Ihr Piano ist von großer Schönheit, der Ton überhaupt besonders rein, weich und doch voll zugleich, dabey läßt ihre Fingerfertigkeit nichts zu wünschen übrig“ (Wiener Zeitschrift  1824, S. 400). Über ein anderes Wiener Konzert heißt es: „Sie excellirt besonders im sotto voce, und äusserst wohlthuend ist jene zarte Weiblichkeit, die sie in ihrem Spiele nie die Grenzlinie überschreiten lässt. Hier wäre es überflüssig, die sonst dem schwächern Geschlechte gebührende Nachsicht anzusprechen“ (Berliner AmZ 1826, S. 87f.). In der „Allgemeinen musikalischen Zeitung 1815 lesen wir über ein Konzert in München: Caroline Krähmer spielte ein Concertino von Göpfert „mit zartem Vortrag und immer piano. Sie wurde viel applaudirt; am lebhaftesten jedoch da, wo sie vom pianissimo in das ganz Unvernehmbare überging“ (Sp. 376). Der oben  zitierte Autor A. J. Becher kritisiert ihr Spiel jedoch als „zu weiblich. Sie hat sich nämlich fast ausschließlich auf das Zarte und Weiche verlegt […], hingegen aber das Starke und Kräftige allzu sehr vernachlässigt, so daß ein volles Forte ihr durchaus abgeht“, dadurch werde ihre „Gefühlsrichtung […] einseitig-beschränkt“ und ihr Spiel „monoton“. Ihr fehle „die Auffassung für die männlichere Seite des Tonausdrucks“ (AWM 1842, S. 190). Sich mit den zeitgenössischen Klarinettisten zu messen, schien daher schwierig: „Ihr Vortrag auf dem Clarinett erschien uns in jeder Hinsicht weiblich. […] Wer wird sie mit Bärmann, oder den beyden Gebrüdern Bender vergleichen, da diesen Künstlern neben dem leisesten Piano auch die ganze Gewalt des Instruments zu Gebothe steht?“ (Wiener AmZ 1822, Sp. 158). Auf der Violine scheint sie einen anderen Stil praktiziert zu haben, z. B. heißt es in der „Allgemeinen musikalischen Zeitung“ 1833: „Jene führte mit männlich festem Bogen und vollkommener Sicherheit ein Kreutzer’sches Violin-Rondo aus und blies höchst zart und seelenvoll Beethoven’s Adelaide auf der Clarinette“ (Sp. 395).

Wie schwer Caroline Krähmer es hatte, als Musikerin sachlich wahrgenommen zu werden und sich entlang der widersprüchlichen bürgerlichen Geschlechterideale zu positionieren, lässt sich anhand der angeführten Zitate nur erahnen. Trotz jahrzehntelang anhaltender Popularität ist über die Umstände ihres Todes nichts überliefert.

Um 1815, von Diethelm Lavater, Stiftsschreiber, Porträtmaler, 1780–1827.

 

WERKE FÜR KLAVIER, KLARINETTE, VIOLINE

Sonatina für Klavier und Klarinette (oder Violon?) (Wien: Leidesdorf)

Div. Kompositionen (Wien: Diabelli)

 

LITERATUR

Abend-Zeitung [Dresden] 1822, 19. Jan.; 1823, 3. Febr.

AmZ 1815, Sp. 376; 1822, Sp. 151, 228, 305, 796f., 844; 1823, Sp. 253f.; 1824, Sp. 281f.; 1825, Sp. 193, 345, 702, 841; 1833, Sp. 395; 1834, Sp. 399, 846; 1835, Sp. 167, 232f.; 1836, Sp. 91; 1837, Sp. 593; 1839, Sp. 404

AWM 1842, S. 190; 1847, S. 456, 471

Berliner AmZ 1825, S. 374; 1826, S. 87

Bock 1856, S. 78; 1860, S. 216

Brünner Zeitung 27. Nov. 1822

Castelli 1834, S. 68, 159; 1837, S. 75; 1839, S. 78

Die Gegenwart 20. Sept. 1847

Grazer Zeitung 4. Okt. 1841

Der Humorist [Wien] 1837, 21. Apr.; 1839, 7. März; 1847, 18. Sept.

Intelligenzblatt für die Stadt Bern, Beilage, 19. Nov. 1834, S. 5

Lemberger Zeitung 27. Dez. 1822

Neue Wiener Musik-Zeitung 1853, S. 212

NZfM 1834, S. 24; 1835, S. 40

Österreichischer Beobachter [Wien] 27. Okt. 1822

Der Österreichische Zuschauer. Zeitschrift für Kunst, Wissenschaft und geistiges Leben 1839, S. 350f.; 1842, S. 449

Signale 1880, S. 277

Wiener AmZ 1822, Sp. 158, 705f.

Wiener Theaterzeitung 1822, S. 94, 100, 115; 1825, S. 2; 1833, S. 132; 1834, S. 228, 765; 1837, S. 304, 330f.

Wiener Zeitschrift 1824, S. 400; 1833, S. 160; 1834,S. 304; 1837, S. 368

Wiener Zeitung 1822, 13. Febr.; 1825, 15., 18. Febr., 12. Nov.; 1834, 20., 24. März; 1835, 5. Dez.; 1836, 5., 9. Jan.; 1837, 13., 19., 22. Apr.; 1839, 9. März; 1842, 7. Apr.

Schilling, Gathy, Gaßner, Schla/Bern (Art. Krähmer, Johann Ernst), Paul, Mendel (Art. Krähmer, Johann Ernst), Fétis, Cohen, ÖBL, Weston II, Weston III, OeMl (Art. Krähmer, Ehepaar)

Universal-Lexikon vom Großherzogthum Baden, Karlsruhe 21847.

Brief von Franz Danzi an Ignaz Xaver Ritter von Seyfried vom 12. Okt. 1821,http://ezines.onb.ac.at:8080/moravec/pub/regest.htm, Nr. 51/131-2, Abrufdatum 18. Sept. 2008.

Ludwig van Beethovens Konversationshefte, 10 Bde., Bd. 5 u. Bd. 7, Leipzig 1970 u. 1978.

Gustav Klemm, Die Frauen. Culturgeschichtliche Schilderungen des Zustandes und Einflusses der Frauen in den verschiedenen Zonen und Zeitaltern, 6 Bde., Bd. 5, Dresden 1858.

Eduard Hanslick, Geschichte des Concertwesens in Wien, 2 Bde., Bd. 1, Wien 1869, Repr. Hildesheim [u. a.] 1979.

Marie von Eber-Eschenbach, Erinnerungen. Meine Kinderjahre. Meine Erinnerungen an Grillparzer, München 1959.

Edmund van der Straeten, The History of the Violin. Its Ancestors and Collateral Instruments from Earliest Times to the Present Day, Repr. London 1968.

Hans Wagner, Aus Stockachs Vergangenheit (= Hegau-Bibliothek 11), Stockach 1967.

Freia Hoffmann, Instrument und Körper. Die musizierende Frau in der bürgerlichen Kultur, Frankfurt a. M. u. Leipzig 1991.

Pamela Weston, „Out of Purdah: Three Early 19th-century Female Virtuosi, in: The Clarinet 31 (1) (2003), S. 90–92.

Freia Hoffmann, „Die Klavierlehrerin. Caroline Krähmer und ein literarisches Stereotyp“, in: Musik und Biographie. Festschrift für Rainer Cadenbach, hrsg. von Cordula Heymann-Wentzel u. Johannes Laas, Würzburg 2004, S. 149–161.

Nicola Färber, Caroline Schleicher-Krähmer. Eine Spurensuchein: Frauen hör- und sichtbar machen. 20 Jahre „Frau und Musik“ an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, hrsg. von Sarah Chaker u. Ann-Kathrin Erdélyi, Wien 2010, S. 179–193.

 

Bildnachweis

Zentralbibliothek Zürich, http://opac.nebis.ch/exlibris/aleph/u22_1/apache_media/PUUE3819TET2N9G4TTS9RBH8X5626Y.jpg, Zugriff am 27. Febr. 2015, mit freundlicher Genehmigung.

 

Anja Herold

 

 

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