Europäische Instrumentalistinnen
des 18. und 19. Jahrhunderts

 

Spohr, (Auguste Theodora Ulrike Amalie) Rosalie, verh. Gräfin Sauerma, Saurma

* 22. Jan. 1829 in Braunschweig, † 11. Jan. 1918 in Dresden, Harfenistin. Ihr Vater Wilhelm Spohr (1788–1860) war ein jüngerer Bruder des Komponisten Louis Spohr und wirkte in Braunschweig als Kammerbaumeister. Zunächst erhielt Rosalie in Braunschweig Klavierunterricht vom renommierten Klavierlehrer Louis Köhler (1820–1886), der nach eigener Auskunft später (um 1847) bereit war, „weil es an ausgebildeten Harfenlehrern fehlte, ihr Vortragsunterricht auf ihrem Instrumente zu geben, dadurch, dass ich ihr die Harfenstücke auf dem Clavier vorspielte“ (NZfM 1860 II, S. 66). Den Anfangsunterricht auf der Harfe erhielt sie von 1841 an bei Ferdinand von Roda (1815–1876), die weitere Ausbildung übernahm während mehrerer Studienaufenthalte in Berlin der Parish-Alvars-Schüler Louis Grimm (1821–1883), Harfenist der Hofkapelle und Begründer der Deutschen bzw. Berliner Harfenschule.

 

Rosalie Spohr,
Illustration aus der Leipziger Illustrirten Zeitung.

 

Am 13. Dez. 1849 debütierte Rosalie Spohr in Hamburg in einem Konzert von Jenny Lind. 1850 folgten Auftritte in Leipzig, Berlin, Kassel (u. a. in einem von Louis Spohr für sie veranstalteten Konzert), Breslau, Braunschweig, Hannover, Leipzig, Prag und Wien. Der Leipziger Korrespondent der Zeitschrift „Signale für die musikalische Welt“ kommentiert den Auftritt von Rosalie Spohr, „die schon im Laufe des letztverflossenen Winters durch ihr vorzügliches Harfenspiel Sensation erregte“, im Gewandhaus im Oktober 1851 noch mit Zurückhaltung: „Wir gestehen gern, daß wir auch jetzt mit verjüngtem Interesse ihren Productionen auf dem schwierigsten aller Instrumente gefolgt sind, wenn auch Anfangs die Wirkung derselben in etwas durch eine fast auffallende Befangenheit, welche sich indeß nach und nach verlor, geschwächt wurde. So kam es, daß die zuletzt zu Gehör gebrachte Piece [Parish Alvars, Serenade für Harfe solo] hinsichtlich der vollendeten Ausführung die gelungenste war, während der Fluß der ersten [Ders., Oberon-Fantasie] durch kleine Störungen und Unebenheiten hie und da gehemmt wurde“ (Signale 1850, S. 395). 1851 musizierte sie in Dresden, Leipzig, Weimar, Bremen und Oldenburg. Nachdem Franz Liszt, der sie – ebenso wie Hans von Bülow – sehr schätzte, am 8. Juli 1851 persönlich zu einem Konzert der jungen Harfenistin in Bad Eilsen geladen hatte, schien ihr Ruf gefestigt: „Die bekannten Vorzüge ihres zauberischen Harfenspiels haben seit dem verflossenen Winter noch gewonnen an Kraft und Sicherheit und sie geht unzweifelhaft einer glänzenden Zukunft entgegen“ (Signale 1851, S. 260). 1852 war sie Gast der Musikfeste in Ballenstedt und Braunschweig. Die Information, dass die Musikerin eine Nichte von Louis Spohr sei, kehrt regelmäßig in Pressemitteilungen wieder, so auch in England, wo sie in einem Korrespondentenbericht aus Ballenstedt als „niece of the great Spohr“ und „the Liszt of the Harp“ bezeichnet wird (MusW 1852, S. 439, ebenso La Mara, S. 152, u. a.). 1854 konzertierte sie in Paris, in den Niederlanden und in Belgien und stattete im Sommer Bad Liebenstein, der Sommerresidenz der Herzöge von Sachsen-Meiningen, einen Besuch ab. Auch in der „Revue et Gazette Musicale“ ist die verwandtschaftliche Beziehung Anknüpfungspunkt der Berichterstattung: „Le nom de Spohr a été placé haut dans l’art musical par celui qui le porte, et il est difficile d’en soutenir l’éclat. Mlle Rosalie Spohr est nièce du grand compositeur, dont toute l’Allemagne estime le talent profond et consciencieux. Mlle Spohr fait dire à ceux qui l’entendent jouer de la harpe: Bon sang ne peut mentir“ („Der Name Spohr ist in der musikalischen Welt durch seinen Träger hoch angesiedelt, und es ist schwierig, die damit verbundenen glänzenden Erwartungen zu erfüllen. Dem. Spohr ist die Nichte des großen Komponisten, dessen hervorragende und solide Leistungen ganz Deutschland schätzt. Dem. Spohr vermittelt denjenigen, die sie Harfe spielen hören: Blut lügt nicht“, RGM 1854, S. 76). Das Spiel der Musikerin sei, so heißt es weiter, „gracieux“ und „élégant“, man wünsche ihr aber „un peu plus de chaleur“ („etwas mehr Temperament“, ebd.).

Anfang 1855 melden die Blätter die Verlobung Rosalie Spohrs mit Xaver Graf Sauerma auf Zülzendorf (18191880); die Heirat erfolgte am 19. Juni 1855. Berichte zahlreicher Blätter, nach denen sie „die Künstlerlaufbahn verlassen“ habe (zit. aus der Rheinischen Musik-Zeitung 1855, S. 48), wurden freilich Lügen gestraft: Im Sommer 1855 besuchte sie mit ihrem Mann Bad Liebenstein, „where she is delighting everybody by her talent“, insbesondere die herzogliche Familie (MusW 1855, S. 611). Nach einem Wohltätigkeitskonzert Anfang Nov. in Dresden trat „die Harfenvirtuosin Gräfin Saurma“ am 19. Nov. 1855 in Mannheim in einem Konzert auf, „in welchem ihre vorzüglichen Leistungen mit Enthusiasmus aufgenommen wurden“ (Bock 1855, S. 398). Es folgten im Dez. 1855 und Jan. 1856 Auftritte in Stuttgart und München.

Dass die Konzerttätigkeit anschließend aufgegeben wurde, hängt vermutlich mit einer Lähmung des rechten Armes zusammen, die erst nach elf Jahren geheilt werden konnte. „Aber ihr eheliches Glück entfremdete sie nicht ihrer Kunst, die nach wie vor den Mittelpunkt ihres Lebens bildete. Ihr Haus, das sie abwechselnd in Braunschweig, Cassel, München, Wien, Breslau, Dresden aufschlug, blieb eine edle Pflegestätte der Musik, ein gastfreier Sammelplatz der Künstler, nicht nur so lange ihr der Gatte zur Seite stand, sondern auch, nachdem er ihr durch den Tod entrissen worden war. Mit ihrem Instrument war und blieb sie verwachsen. Mochte sie dem öffentlichen Spiel längst entsagt haben, sie übte so systematisch, stellte sich so anspruchsvolle Aufgaben, als ob es einem täglichen Auftreten gälte. So minderte sich ihre Meisterschaft nicht mit den Jahren, sie wuchs vielmehr stetig“, so La Mara in einem Artikel zum „goldenen Harfen-Jubiläum“ Rosalie Spohrs 1899 (Signale 1899, S. 994; ähnlich in La Mara 1911, S. 157ff.). Nach dem Tod ihres Mannes im Apr. 1880 zog sie nach Berlin und veranstaltete dort im Winter in ihrem Salon regelmäßig Konzerte. Der Harfenist und Musikhistoriker Hans-Joachim Zingel (1904–1978) zeigte sich 16 Jahre nach dem Tod der Musikerin davon noch immer beeindruckt: „Die Mittwoch-Nachmittage im Hause der Gräfin Sauerma werden vielen Berliner Künstlern, Literaten und Wissenschaftlern noch in bester Erinnerung sein. Waren doch die Stunden im Hause dieser Frau mit der Vereinigung ihrer Besucher aus allen Kreisen der Musik und Bildkunst, des Theaters und der Wissenschaft Zeugnisse einer feinen, geistigen Geselligkeit, wie sie in unserer Zeit leider immer seltener werden“ (Zingel, S. 191).

Zur Spielweise Rosalie Spohrs schreibt La Mara in der Zeitschrift „Signale“: „Charakteristisch ist ihr [sic] vornehmlich Größe und Fülle des Tons, die namentlich in den Bässen zu außerordentlicher Wirkung kommt; ein überaus weicher und doch stets klangvoller, unendlich nuancenreicher Anschlag, der ihr ausschließliches Eigenthum ist: denn sie zupft nicht, wie die Andern, die Saite von vorn, sondern faßt sie von hinten und versetzt sie auf diese Weise in stärkere Schwingung“ (Signale 1899, S. 995; bei La Mara 1911, S. 161, heißt es zusätzlich, sie versetze die Saite „‚durch Vorbereitung‘, das ist durch vorheriges Anlegen der Finger, statt in elliptische, in kreisförmige und somit in stärkere Schwingung“). Kritische Töne in den Pressekommentaren betreffen zunächst das Instrument, das man, etwa 1851 in Oldenburg, „trotz seinem herrlichen Tone, für den großen Saal zu schwach fand“ (Signale 1851, S. 116) – und dies, obwohl die (Leipziger) „Illustrirte Zeitung“ in einem Rosalie Spohr gewidmeten Artikel die Größe der Doppelpedalharfe betont: „Die von derselben [R. S.] gebrauchte Harfe ist ein Erard’sches Instrument von 6½ Octaven, eigentlich nur für Herren bestimmt, denn die stärkere Construction und dickere Besaitung erfordert Kräfte, welche unsere zarte Künstlerin sich nur durch ungemeine Uebung zu erwerben im Stande war“ (Illustrirte Zeitung 1. Juli 1851, S. 16). Geschlechtsspezifische Schwierigkeiten beim Spiel werden 1851 aus Wien berichtet, wo „ihr Fuß beim Treten des Pedals sich wiederholt in das zu lange Kleid verwickelte“ (Signale 1851, S. 24). Ein kritisches Augenmerk richtete sich auf das Repertoire der Musikerin. Zu Beginn ihrer Karriere scheint sie ausschließlich Werke von Elias Parish Alvars gespielt zu haben (Fantasie über Moïse von Rossini op. 58, Fantasie über Webers Oberon op. 59, Danse des Fées op. 76, Rêveries op. 82, Fantasie über Lucrezia Borgia von Donizetti op. 78, Serenade op. 83); anscheinend kam erst 1856 eine Komposition von Karl Oberthür hinzu. Dem Münchner Korrespondenten der „Neuen Zeitschrift für Musik“ genügte auch das nicht: „Zu bedauern ist […] die absolute Ungenießbarkeit der Compositionen von Parish Alvars und Oberthür. Sollte – was ich übrigens bezweifle – die Harfenconcertliteratur so sehr im Argen liegen, daß eine Virtuosin, wie Gräfin Sauerma, ausschließlich auf die erwähnten Compositeure angewiesen ist?“ (NZfM 1856 I, S. 129). Auf mögliche Alternativen hatte auch die „Revue et Gazette musicale“ hingewiesen: „Il nous semble que quelques pièces de Labarre et de Godefroid auraient jeté un peu de diversité dans la séance“ („Uns scheint, dass einige Stücke von [Théodore] Labarre und [Félix] Godefroid der Veranstaltung etwas Abwechslung verschafft hätten“, RGM 1854, S. 76). In einem Bericht, den Rosalie Gräfin Saurma 1892 aus Paris an die Redaktion der Zeitschrift „Signale“ sandte, zählt sie weitere Literatur auf, die sie nun jungen HarfenistInnen empfielt: Kompositionen von Charles Bochsa, François Dizi, Louis Spohr, Adolphe Hasselmans und John Thomas. In ihren späteren Jahren soll sie La Mara zufolge auch Werke von Joh. Seb. Bach und Beethoven gespielt haben (La Mara 1911, S. 161).

Die Möglichkeit, ihre solistische Karriere durch Orchester-Engagements zu ergänzen (wie es Helene Heermann in den 1860er Jahren tat), scheint Rosalie Spohr nicht ergriffen zu haben. Als sie für die Leipziger Gewandhauskonzerte angekündigt war, verband die Zeitschrift „Signale“ dies mit der Klage, daß man am Leipziger Theater „weder eine Harfe noch einen Harfenspieler“ habe (Signale 1850, S. 355), möglicherweise verbunden mit der Erwartung, im Gewandhaus mit Harfe besetzte Orchesterwerke zu hören. Im Zusammenhang mit dem Ballenstedter Musikfest, das unter Liszts Leitung stattfand, bedauerte Franz Brendel in der „Neuen Zeitschrift für Musik“, „daß die Harfenpartie der unsterblichen Scene aus Gluck’s Orpheus durch das Pianoforte ersetzt werden mußte, da Frl. Spohr sich nicht herbeiließ, dieselbe zu übernehmen. Dieß war der einzige störende Mißklang des Festes“ (NZfM 1852 II, S. 6). Die „Rheinische Musik-Zeitung“ allerdings war darüber informiert, dass „die geniale Künstlerin, die ihr schönes, so selten gepflegtes Instrument mit wunderbarer Meisterschaft behandelt, […] durch die ermüdende Reise von einer Unpässlichkeit befallen worden“ sei, „welche sie verhinderte, die Harfenbegleitung zu der Scene des Orpheus zu übernehmen“ (Rheinische Musik-Zeitung 1852, S. 854).

In späteren Jahren findet Rosalie Gräfin Sauerma in der Presse nur noch gelegentlich Erwähnung, etwa als ihr Georg V. von Hannover, im Exil in Gmunden lebend, 1874 eine Erard-Harfe zum Geschenk machte, oder 1892, als sie für die Zeitschrift „Signale“ über ein Harfen-Konzert in Paris berichtete. Die Musikerin war im Besitz des bekannten, 1819/20 entstandenen Beethoven-Porträts von Joseph Carl Stieler, das Ende der 1830er Jahre zum Braunschweiger Kunstverein gelangt und bei einer Verlosung an Wilhelm Spohr gefallen war. 1909 verkaufte sie das Bild an Henri Hinrichsen (1868–1942), Inhaber des Verlages C. F. Peters in Leipzig. Es befindet sich heute im Beethoven-Haus in Bonn.

Friedrich von Bodenstedt (1819–1892) und Henry Thomas Mackenzie Bell (1856–1930) haben über die Musikerin Gedichte verfasst. Die Stadtbibliothek Hannover verwahrt vier Briefe Heinrich Marschners an Rosalie Spohr.

 

Rosalie Spohr, verh. Gräfin von Sauerma,
Kupferstich von Auguste Hüssener.

 

LITERATUR

AmZ 1848, Sp. 162

Bock 1850, S. 75, 86, 110, 150, 157, 343; 1854, S. 293; 1855, S. 45, 221, 232, 398; 1856, S. 14

Caecilia [Utrecht] 1850, S. 97, 210; 1851, S. 203f.; 1854, S. 64, 72, 74f., 87

The Caledonian Mercury and Daily Express [Edinburgh] 5. Nov. 1859

Daily News [London] 4. Nov. 1859

The Derby Mercury 9. Nov. 1859

Dwight’s Journal of Music 1852, S. 147

Femina 1911, S. 628

FritzschMW 1899, S. 698

Die Grenzboten. Zeitschrift für Politik, Literatur und Kunst 1852, S. 113

The Leeds Mercury 5. Nov. 1859

Le Ménestrel 1854, 19. Febr., S. 4; 1855, 4. Febr., S. 3, u. 15. Juli, S. 4; 1908, S. 367; 1909, S. 69

The Morning Chronicle [London] 3. Nov. 1859

MusW 1852, S. 439; 1854, S. 75, 151, 299; 1855, S. 103, 472, 611; 1859, S. 712; 1874, S. 23, 38; 1880, S. 297; 1887, S. 639

NZfM 1850 I, S. 139, 263f.; 1850 II, S. 112, 170, 196, 245, 1851 I, S. 160, 200; 1851 II, S. 17; 1852 II, S. 5f., 27; 1854 I,S. 128; 1855 I, S. 86; 1855 II, S. 267, 269; 1856 I, S. 17, 30, 65, 128f.; 1860 II, S. 66; 1872, S. 234

RGM 1850, S. 179; 1854, S. 76; 1855, S. 214

Rheinische Musik-Zeitung 1852, S. 854; 1855, S. 48

Signale 1849, S. 447; 1850, S. 93, 184, 230, 355f., 394f., 436, 462; 1851, S. 24, 47, 57, 68f., 88, 116, 210, 260; 1854, S. 92, 103; 1855, S. 230; 1892, S. 305f.; 1897, S. 306; 1899, S. 993ff.

Zeitung für die elegante Welt 1850, S. 71

Schla/Bern, Frank-Altmann, Riemann 12, Sartori Enci, Zingel, MGG 2000

Geïllustreerd Muzieklexicon, hrsg. von Gerard Keller u. Philip Kruseman, 2 Bde., Bd. 2, s’-Gravenhaage 1949.

Lexikon der Frau, 2 Bde., Bd. 2, Zürich 1954.

Louis Spohr, Selbstbiographie, 2 Bde., Bd. 2, Kassel u. Göttingen 1861, Repr. Kassel u. Basel 1955.

August Heinrich Hoffmann von Fallersleben, Mein Leben, 6 Bde., Bd. 6, Hannover 1868.

Anna Morsch, Deutschlands Tonkünstlerinnen. Biographische Skizzen aus der Gegenwart, Berlin 1893.

Franz Liszt’s Briefe, hrsg. von La Mara, 8 Bde., Bd. 1, Leipzig 1893.

Hans u. Marie von Bülow, Briefe und Schriften, 2 Bde., Leipzig 1899.

La Mara, Franz Liszt und die Frauen, Leipzig 1911.

Hans Joachim Zingel, „Rosalia, Gräfin Sauerma, geb. Spohr“, in: Allgemeine Musikzeitung. Wochenschrift für das Musikleben der Gegenwart 61 (1934), S. 191f.

Hans Joachim Zingel, Harfenmusik im 19. Jahrhundert. Versuch einer historischen Darstellung, Wilhelmshaven [u. a.] 1976.

http://www.lvbeethoven.com/Portraits/GalleryPortraits_JosephKarlStieler.html, Zugriff am 22. Sept. 2011.

 

Bildnachweis

http://edocs.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor.php?source_opus=7902284&la=de, Zugriff am 9. Sept. 2011

[Leipziger] Illustrirte Zeitung 1. Juli 1851, S. 16

 

Freia Hoffmann

 

© 2011 Freia Hoffmann