Europäische Instrumentalistinnen
des 18. und 19. Jahrhunderts

 

Robinson, Edith

* 29. Okt. 1867 in Manchester, † 18. Apr. 1940 ebd., Violinistin. Edith Robinson war die Tochter des englischen Malers William Robinson (um 1836–?) und seiner Ehefrau Ann Jane Robinson (um 1845–?) und hatte mindestens zwei jüngere Geschwister: Arnold (um 1870–?) und Dora (um 1872–?). Nach Anfangsunterricht am Klavier bei der Mutter lernte sie Geige bei Luigi Risegari (1850–1908) und einem Musiker namens Spielmann in Manchester. Ergänzend besuchte sie Unterricht in Musiktheorie bei einer Lehrerin namens Holmer. Zum 4. Okt. 1884 wurde die junge Musikerin am Leipziger Konservatorium immatrikuliert, wo sie die Geigenklassen von Friedrich Valentin Hermann (1828–1907) und Adolph Brodsky (1851–1929) besuchte. Außerdem studierte sie dort Klavier bei Alois Reckendorf (1841–1911), Musiktheorie und Komposition bei Salomon Jadassohn (1831–1902), Ensemblespiel bei Carl Reinecke (1824–1910) und Musikgeschichte sowie -ästhetik bei Oscar Paul (1836–1898).

Während ihrer Studienzeit in Leipzig war die Geigerin fast ausschließlich in (Prüfungs-)Konzerten des Konservatoriums zu hören. Für den Vortrag von Joh. Seb. Bachs Violinkonzert a-Moll BWV 1041 bei einer solchen Gelegenheit am 10. Febr. 1888 findet sie in der „Neuen Zeitschrift für Musik“ Erwähnung „als eine Violinistin von beachtenswerther technischer Ausbildung und künstlerischem Feingefühl“ (NZfM 1888, S. 90). Auch die Urteile der Lehrer fielen günstig aus. Im Zeugnis vom 20. März 1888 attestiert ihr Adolph Brodsky „ganz bedeutende Fortschritte“ und prophezeit „ihr eine schöne Zukunft“. Friedrich Valentin Hermann hebt ebenfalls die „sehr erfreuliche Entwicklung eines Talents zu künstlerischer Reife“ hervor. Beifällig äußert sich Brodsky auch im Zeugnis vom 20. Apr. 1888 und findet hierfür die Zustimmung des Kollegen Hermann: „Frl. R. ist schon bereits eine Künstlerin von hohem Range und zweifle ich nicht, dass es ihr bei ihrem musikalischen Spiel, schönen Ton u. grosser Technik gelingen wird sich einen ihr gebührenden Platz in der Künstlerwelt zu erringen“.

Nach Abschluss ihres Studiums im Herbst 1889 blieb Edith Robinson für weitere fünf Jahre in Leipzig. Mit dem Pianisten Fritz von Bose und dem Violoncellisten Georg Wille veranstaltete sie zwischen 1891 und 1894 eine Reihe von Kammermusikabenden im Alten Gewandhaus. Die Geigerin steuerte u. a. Violinsonaten von Beethoven (Nr. 9 A-Dur op. 47, Kreutzer-Sonate), Robert Schumann (Nr. 2 d-Moll op. 121) und Paderewski (a-Moll op. 13), Schuberts Rondo brillant h-Moll D 895, Vieuxtemps’ Rêverie op. 22 Nr. 3, Jenö Hubays Hejre Kati sowie Kompositionen von Ries, Goldmark und Svendsen bei. Die Rezensenten der Fachblätter äußern sich meist vorteilhaft über die Geigerin. Die Zeitschrift „Signale für die musikalische Welt“ nennt Edith Robinson eine „trefflich veranlagte und in ihrer Ansbildung [sic] schon beträchtlich vorgeschrittene Violinistin“ (Signale 1891, S. 950) bzw. eine „Violinistin von entschiedenem Belang“ (Signale 1892, S. 72). In der „Neuen Zeitschrift für Musik“ klingt auch Kritik an, die am Geschlecht der Musikerin festgemacht wird. Über die Interpretation von Beethovens Kreutzer-Sonate in einem Konzert am 26. Okt. 1891 schreibt ein Korrespondent: „Mit dem Vortrag, wenigstens des ersten Satzes kann ich mich keineswegs einverstanden erklären. Die majestätische Leidenschaft, das machtvoll Dahinstürmende, welches diesem wunderbaren Satze innewohnt und dem Ganzen einen symphonischen Charakter verleiht, kam nicht zum Ausdruck. Hierzu gehört vor allen Dingen ein breiter, kraftvoller Geigenton, den Fräulein Edith Robinson nicht hervorzubringen verstand, so anmuthig und nett ihr Spiel sonst auch war. Für einen zarten Mädchenarm sind die tonlichen Anforderungen in dieser Sonate wohl auch etwas sehr hohe“ (NZfM 1891, S. 468). Ganz anders äußert sich dasselbe Blatt an anderer Stelle über Robinsons Vortrag von Schuberts Rondo brillant am 11. Jan. 1892. Demnach hätte die Musikerin hier „sehr günstige Gelegenheit [gehabt], ihre Kunstfertigkeit und feine Vortragsweise in helles Licht zu stellen. Der kraftvolle Bogenstrich und die Macht des Tones ließen es ganz vergessen, daß es eine Dame war, welche so imposante Kraft entfaltete. Vortrefflich führte sie die eleganten Verzierungen aus und gab ihrem Piano einschmeichelnden Reiz“ (NZfM 1892, S. 68f.).

Abgesehen von ihrer Mitwirkung in den Kammerkonzerten ließ sich Edith Robinson nach dem Studium bei weiteren Gelegenheiten in Leipzig hören. Außerdem konzertierte sie in ihrer Heimatstadt Manchester (Febr. 1891) sowie in Berlin (Ende 1891), Halle (25. Juli 1892), Gera (23. Nov. 1892), Weimar (5. Juni 1893), Magdeburg (7. März 1894) und Halberstadt (8. Apr. 1894). Am 19. Apr. 1894 veranstaltete sie im Alten Gewandhaus in Leipzig ein Abschiedskonzert. Die Presse berichtet von ihrer geplanten Rückkehr nach England. Karl Prill (Violine), Hans Sitt (Viola) und Julius Klengel (Violoncello) befanden sich unter den Mitwirkenden und unterstützten die Konzertgeberin in Joh. Seb. Bachs Doppelkonzert d-Moll für zwei Violinen BWV 1043, Mozarts Sinfonia concertante Es-Dur für Violine und Viola KV 364 und Brahms’ Doppelkonzert für Violine und Violoncello a-Moll op. 102. Solistisch zeigte sich Edith Robinson außerdem mit Kompositionen von Paganini, Wieniawski und Godard. Vor allem in der englischen Fachpresse fand dieses Konzert Beachtung. Der „Musical Standard“ etwa schreibt: „Miss Robinson, who has long shown a good breadth of tone and purity of intonation, combined with admirable technique, has of late developed soul and expression in a high degree. Her native town may well be proud of her and welcome her return“ (Musical Standard 1894 I, S. 361).

 

 

Edith Robinson reiste zunächst nach Belgien. In Lüttich erhielt die Geigerin Unterricht von César Thomson (1857–1931), der seit 1891 die Violinklasse am dortigen Konservatorium leitete. Außerdem ist ihre Mitwirkung in einem Konzert „vor 6000 Zuhörern“ (Bock 1894, S. 341) belegt, in dem sie Werke von Paganini, Vieuxtemps, Wieniawski und Svendsen vortrug. Im Nov. 1894 meldet der „Monthly Musical Record“ die Rückkehr der Musikerin nach Manchester. Sie sei nun „open for engagements for Concerts and At Homes“ (Monthly Musical Record 1894, S. 260). In einem Konzert des Birmingham and Midland Institute konzertierte Edith Robinson am 17. Dez. 1894 erstmals nach ihrer Rückkehr vom europäischen Festland und hinterließ bei den Kritikern einen positiven Eindruck: „She is a fine executant, with a sweet and pure, if not remarkably, full tone. Her reading of the adagio from Spohr’s Ninth Concerto [d-Moll op. 55] was artistic, and her expression and phrasing quite in keeping with the music. Cui’s fairly-like Berceuse [op. 20 Nr. 8], with muted violin, was given with the utmost delicacy, and Wieniawski’s brilliant Tarantelle [Scherzo-Tarantella op. 16] went with great spirit. In Sarasate’s ‚Zigeunerweisen‘ [op. 20] Miss Robinson showed great executive skill, being very successful with the passages in harmonics, but we admired her playing more in the excerpt from the Spohr concerto. Great applause followed each performance, and the young artist was warmly recalled“ (Birmingham Daily Post 18. Dez. 1894).

1895 zog Edith Robinson nach London und verlegte damit auch ihr Wirkungszentrum in die Hauptstadt. Am 30. Juni debütierte sie ebenda in einem Sunday Popular Concert in der Queen’s Hall. Ihr erstes eigenes Konzert veranstaltete sie am 16. Nov. 1896. Die „Times“ kommentiert: „Even in days when new violinists appear in London every afternoon, such sound and musicianly playing as Miss Edith Robinson’s must command attention. This young lady […] gave a very agreeable recital in the small Queen’s-hall yesterday, when she dedicated herself on the side of the artists by opening her programme with Brahms’s sonata in D minor [Nr. 3 op. 108], and playing shortly afterwards Bach’s unaccompanied prélude and fugue in G minor. Not only where these works fine interpreted, but great brilliance was shown in Vieuxtemps’s concerto in D minor [Nr. 4 op. 31] and Wieniawski’s polonaise in D [op. 4], while real feeling was manifested in the romance from Joachim’s Hungarian Concerto [d-Moll op. 11] (The Times 17. Nov. 1896). Bis 1903 konzertierte Edith Robinson regelmäßig in London, ließ sich außerdem häufig in Manchester und Leeds hören. Bis 1906 gastierte sie in Glasgow (1897, 1899), Leipzig (1898), Helensburgh/Schottland (1899), Birmingham (1899, 1901), Huddersfield (Saison 1901/1902), Bradford (1905) und Southport (1906). In den Jahren 1903 und 1904 veranstaltete die Künstlerin wiederholt „Historical Violin Recitals“ (Monthly Musical Record 1903, S. 55) in London und Manchester, in denen sie Musik des 17. bis 19. Jahrhunderts zur Aufführung brachte. Die Presse lobt das „extremely interesting programme“ (The Times 4. Febr. 1903) mit Werken von Arcangelo Corelli, Henry Purcell, Richard Jones, Jean-Baptiste Senaillé, Giuseppe Tartini, Jean-Marie Leclair sowie von Mozart, Spohr, Bériot, Vieuxtemps, Joachim, Wieniawski und anderen.

Am 2. Nov. 1906 debütierte Edith Robinson in Manchester als Primaria mit einem Ladies’ Quartet, dem neben ihr die Violinistin Isabel McCullagh, die Bratscherin Daisy Jordan und die Violoncellistin Mary McCullagh angehörten. Mit Streichquartetten von Haydn (D-Dur op. 64 Nr. 5, Lerchenquartett), Brahms (a-Moll op. 51 Nr. 2) und Debussy (g-Moll op. 10) präsentierte sich das Ensemble erstmals der Öffentlichkeit. Als Edith Robinson (String) Quartet war es bis 1928  im englischen Musikleben präsent. Mehrfach wechselte die Besetzung. In den Jahren 1907 und 1908 gehörte die Bratscherin Edith Craven dem Quartett an. Sie wurde 1910 durch Lily Simms abgelöst. 1919 gründete Isabel McCullagh ein eigenes Streichquartett und verließ das Ensemble. Ihren Platz nahm die Violinistin Gertrude Barker ein, die noch in demselben Jahr von Erica Stevenson (zumindest zeitweise) vertreten wurde. 1923 erfolgte offenbar eine weitere Umbesetzung, die „Musical Times“ spricht vom „Edith Robinson Quartet, now much stronger in ensemble after reorganization“ (MusT 1923, Juni, S. 431). Manchester bildete das Zentrum der vier Musikerinnen. Hier veranstalteten sie in der Wintersaison regelmäßig Kammermusikreihen. In den über zwanzig Jahren seiner Konzerttätigkeit gastierte das Ensemble auch in Liverpool (1907, 1910, 1911, 1913, 1923), Belfast (Wintersaison 1907/1908), Bradford (1910), Leeds (1911, 1912, 1916, 1917), Southport (1911), Newcastle-on-Tyne (1920), Sheffield (1921), Blackpool (1921, 1923), York (1923, 1925), Edinburgh (1924, 1927) und Derby (1927). 1928 wurde ein Auftritt des Quartetts in einer Rundfunksendung der BBC ausgestrahlt.

Am 25. Okt. 1910 feierten die Musikerinnen ihr Debüt in der englischen Hauptstadt. Die „Times“ findet ausschließlich lobende Worte: „A charming little concert was given yesterday afternoon by a quartet of young ladies from Manchester, led by Miss Edith Robinson, who has made successful appearances in London before. Misses Isabel and Mary McCullagh […] and Miss Lily Simms understand the art of following so good a leader; and the result was that Schumann’s String Quartet in F, Op. 41, No. 2, and Mozart’s Quartet in C (K. 465) were played with excellent ensemble (The Times 26. Okt. 1910). Verhaltener äußert sich ein Korrespondent der Zeitschrift „Cremona“: „With Manchester’s good opinion, the Edith Robinson Quartet is guilty of no rashness in courting London’s favour. […] The tone of the quartet is full and robust, but at times rather apt to err on that side, and a nice piano or pianissimo would often have been very welcome. The ensemble, though generally good, was at times not altogether quite satisfactory, and the intonation, especially in the upper registers of the two violins, was often of the aggravating type – not truly in tune and not yet out of tune – a wavering on the border of true and false. That repose and self-confidence which was the glory of the Joachim organization will, no doubt, be acquired by these obviously sincerely musical ladies, as time makes them more familiar with each other, with great works, and the concert platform“ (Cremona 1910, Nov., S. 132). Erst in den 1920er Jahren (1920, 1922, 1923, 1927, 1928) ließen sich die Musikerinnen wieder in London hören.

Das Repertoire des Ensembles war umfangreich. In Manchester „they have made a point of introducing at each concert one new work“ (Cremona 1911, Juni, S. 72). Die Konzertprogramme enthielten Quartette von Haydn, Mozart, Beethoven, Spohr, Schubert, Robert Schumann, Brahms, Dvořák, Charles Villiers Stanford, Ethel Smyth, Camille Chevillard, Hugo Wolf, Debussy, Glasunow, Reger, Henry Balfour Gardiner und Eric Fogg, außerdem Klavier- und Streichquintette sowie Kammermusik für kleinere Besetzungen und Solobeiträge.

Die Rezeption in der englischen (Fach-)Presse war verhalten und gibt nur wenig Aufschluss über das Spiel der Musikerinnen. Über einen Auftritt mit Stanfords Streichquartett Nr. 5 B-Dur op. 104 in einem Konzert des Rodewald Concert Club in Liverpool Anfang des Jahres 1911 schreibt der „Musical Standard“: „Sir Charles Villiers Stanford […] conferred a special interest on the performance of his Quartet in B flat (Op. 104) which was played by the four ladies already named, each of whom evidently did her very best to realise the composer’s intentions and his subsequent thanks to the fair executants was evidence that they had succeeded“ (Musical Standard 1912 I, S. 155). Für einen Vortrag von Beethovens Streichquartett Nr. 14 cis-Moll op. 131 am 17. Sept. 1918 in Leeds bescheinigt der „Musical Herald“ den Künstlerinnen „very beautiful and sensitive playing“ (Musical Herald 1918, S. 310). Die „Times“ äußert nach einem Konzert am 6. Apr. 1927 in London Kritik am Spiel der Primaria: „Miss Robinson led with spirit, but was apt to let her tone become hard and appear to lose touch with that of her companions“ (The Times 8. Apr. 1927).

Wenn auch deutlich seltener als zuvor wirkte die Geigerin nach der Gründung des Streichquartetts weiterhin solistisch und war wiederholt in Konzerten des Brodsky Quartet zu hören. Häufig konzertierte sie in Manchester, außerdem in Keighley (1907), Bradford (1907), Leeds (1908), Southport (1908), Huddersfield (1925) und Sheffield (1926).

Das Solo-Repertoire von Edith Robinson war vielfältig. Die Zeitschrift „The Cremona“ charakterisiert es wie folgt: „Miss Robinson’s great aim has always been to give an intelligent and sympathetic rendering of the works of the great composers, rather than to display the capabilities of the instrument. She is an enthusiastic admirer of the three great B’s – Bach, Beethoven and Brahms – without neglecting the claims of more modern composers“ (Cremona 1911, Juni, S. 72). Tatsächlich häufen sich in den Konzertprogrammen der Künstlerin Kompositionen von Joh. Seb. Bach, Beethoven und Brahms. Außerdem enthielt das Repertoire Werke von Corelli, Händel, Mozart, Vieuxtemps, Lalo, Bruch, Wieniawski, Richard Strauss, Viotti, Mendelssohn, Ethel Smyth, Grieg, Saint-Saëns, Svendsen sowie von Sinding, Rubinstein, Reger, Moszkowski, Ries, Cui und John Ireland.

In der englischen Presse fand Edith Robinson eine positive Aufnahme. Der „Musical Standard“ attestiert der Musikerin „good tuition and also innate genius, without which all educational influences are vain. The style is correct and conscientious“ (Musical Standard 1896 II, S. 339), und die Londoner „Times“ bezeichnet sie als „one of the most earnest and artistic of our younger violinists“ (The Times 29. Okt. 1897). Ebenso enthusiastisch äußert sich ein Korrespondent der „Musical News“: „Though not a showy player, this clever young lady has already attained a high position for her sound qualities and uniformly good work; and one had only to look around and note the professional confrères among the audience to know that, among musicians at any rate, she has made her mark“ (Musical News 1897 II, S. 377). Die „Violin Times“ lobt des Weiteren: „Miss Robinson’s tone is extremely pure, and her playing is characterised by good taste and feeling, and in the more delicate passages she is at her best“ (Violin Times 1901, Apr., S. 83).

1907 übernahm Edith Robinson einen Lehrauftrag am Royal Manchester College of Music. Schon vorher hatte die Musikerin als Lehrerin an einer Institution gewirkt: 1902 wird sie als „Visiting Teacher“ in den Listen der Manchester Highschool for Girls geführt.

1916 etablierte sie in Leeds eine Konzertreihe. Die „Musical Times“ vermerkt: „It is even possible to note the establishment of a new series of concerts, Miss Edith Robinson, the Manchester violinist, having begun a series of weekly mid-day concerts, at low price and with the privilege of smoking, which should make them particularly welcome to business men who live outside Leeds“ (MusT 1917, Jan., S. 42). In dieser Konzertreihe ließ sie verschiedene MusikerInnen auftreten, zeigte sich dort aber auch selbst mit ihrem Streichquartett (so am 28. Nov. 1916, 23. Jan. 1917, 17. Sept. 1918, im Jan. 1919, im Herbst 1920).

 

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Bildnachweis

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Annkatrin Babbe

 

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